MagazinToleranz und die Welt

Was Poetry Slammer mit Freiheit machen

Der schon traditionelle „Young Poetry Slam“ von Fresach stand 2017 ganz unter dem Motto „Freiheit. Für wen und wofür“. Der Dichterstreit wurde heuer von einem Stargast aus Deutschland eingeläutet. Daniel Wagner aus Heidelberg lieferte gleich zu Beginn – und außer Konkurrenz – eine Parodie auf die PEGIDA-Bewegung. Mit seiner „Käsida“-Tirade rief Wagner die „Käsefaschisten gegen
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Bildung als Garant für Freiheit

Peter Heintel, viele Jahre lang Professor und Gruppendynamiker an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, sprach in Fresach über die Für und Wider der Freiheit. Die Freiheit habe sich im Laufe der Jahrhunderte aus Abhängigkeiten heraus entwickelt. Sie sei deshalb mit positiven Gefühlen verbunden und werde als Instrument der Selbstermächtigung angesehen. In autoritären Systemen und Diktaturen wird sie
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Kreative Köpfe sind dort, wo die Freiheit am größten ist

Die Europäer werden im globalen Dorf nur dann bestehen, wenn sie sich auf ihre Stärken konzentrieren, nationale Egoismen zurückstellen und die Digitalisierung als Chance begreifen. Freihandel, freie Märkte und freies Unternehmertum seien die Haupttreiber des Wohlstands. Sie könnten in der immer stärker vernetzten Welt nur durch MEHR statt weniger Freiheit sichergestellt und ausgebaut werden. Protektionistischen
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Demokratie „light“ als Folge gebrochener Versprechen

Jahrzehntelang uneingelöste Versprechen der demokratischen Kräfte haben dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen unverstanden fühlen. Der Erfolgslauf autoritärer und illiberaler Politik in Europa ist daher nicht allein auf propagandistische Stimmungsmache zurückzuführen. In Fresach analysierten Experten das Konzept rechtspopulistischer Politik, sich als Schutzpatron vor dem neoliberalen Globalismus zu positionieren. Kritik wurde daran geübt, dass es bis
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Denkraum der Freiheit, Lebensraum der Gnade

„Freiheit kann es in einem Land nur dann geben, wenn es auch ein Paradies für Ketzer ist.“ Mit diesem bemerkenswerten Satz eröffnete der evangelische Bischof Michael Bünker die Europäischen Toleranzgespräche 2017, die unter anderem auch das 500-jährige Jubiläum der Reformation behandelten. Allerdings habe die Freiheit zu Luthers Zeiten eine ganz andere Bedeutung gehabt und würde
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Toleranzgespräche als Bereicherung für Kärnten

Die Spitzen der Kärntner Landesregierung und der Kirchen haben die Europäischen Toleranzgespräche bei einem Empfang in Villach als „außerordentliches Ereignis für das Österreich und Europa“ gewürdigt. „Die Toleranzgespräche sind eine großartige Bereicherung des Landes“, lobte Landeshauptmann Peter Kaiser. Von Fresach würden viele wichtige Impulse ausgehen. Villachs Bürgermeister Günther Albel sprach von „einem starken Zeichen, das
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Das „Europäische Toleranzzentrum Fresach“ wird im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung – Vorhabensart 19.2.1 gefördert. Der Förderbetrag in Höhe von EUR 192.120 für die Periode 2016-2018 setzt sich aus Mitteln von Bund, Land und der Europäischen Union zusammen.

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