Programm 2017

Die Zukunft der Freiheit

Europas Zivilgesellschaft und die Folgen der Globalisierung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Mit dem Schwerpunktthema 2017 versuchen die Initiatioren des Denk.Raum.Fresach eine der ältesten Fragestellungen der Menschheit neu zu formulieren. Was bedeutet Freiheit, und wie kann sie im Rahmen unserer westlichen, demokratischen Gesellschaften gegen zunehmende Bedrohungen verteidigt werden?

Zielgruppe der Gespräche sind nicht nur die sogenannten Eliten, die derzeit bei Wahlen politisch abgestraft werden, sondern die Menschen an der Basis, die Jungen in den Kommunen und in der Region, die sich Gedanken über ihre Zukunft machen. Und eine der wohl wichigsten Fragen dieser Zukunft ist jene nach der FREIHEIT. Was bleibt davon übrig, wenn neue, autokratische Töne, ja sogar totalitäre Tendenzen die Politik bestimmen?

Bei den Europäischen Toleranzgesprächen 2017 wird viel über Meinungs- und Gewissensfreiheit zu hören sein, die Pressefreiheit und die Freiheit der Kunst, die gerade heute wieder an vielen Orten dieser Welt mit Füßen getreten werden. Doch 2017 feiert Europa auch das 500-jährige Jubiläum des Thesenanschlags an der Schlosskirche zu Wittenberg, und so werden die Teilnehmer/innen des Dialogforums auch über „Martin Luther und die Freiheit“ sprechen.

Einen großen Themenschwerpunkt setzen die Initiatoren in diesem Jahr mit dem „Unternehmertag“. Die zunehmend als Bedrohung empfundene Globalisierung der Wirtschaft, der bevorstehende Brexit, die weiter voranschreitende hemmungslose Verbürokratisierung der Verwaltung und neue Nationalismen befeuern vielfältige Diskussionen über die Freiheit des globalen Handels, freie Märkte und die Einschränkungen des freien Unternehmertums.

Der Denk.Raum.Fresach wird diese und andere Fragen unter dem Gesichtspunkt behandeln, ob und wie wir unsere hart erkämpften demokratischen Werte verteidigen können und welche Strategien notwendig sind, um weiter in Frieden und Wohlstand leben zu können. Die Ergebnisse werden in der „Fresacher Freiheitscharta“ Eingang finden, die als Basis für künftige Positionen und Strategien in Kärnten, Österreich und Europa herangezogen werden können. (ws)

 

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