Salim Alafenisch
(*1948) ist Schriftsteller und Erzähler. Er wurde als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamele seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er Lesen und Schreiben. Nach dem Gymnasium in Nazareth und einem einjährigen Aufenthalt in London studierte er Ethnologie, Soziologie und Psychologie an der Universität Heidelberg, wo er bis heute lebt. Er beschäftigt sich v.a. mit der orientalischen Erzählkunst und erzählt seine publizierten Geschichten frei.

 

albel

Günther Albel (*1974) ist seit 2015 Bürgermeister der Stadt Villach, davor war er drei Jahre lang 1. Vizebürgermeister. Seit 1998 ist Günther Albel Mitglied der SPÖ-Familie, von 2003 bis 2012 war er als Gemeinderat tätig und von 2006 bis 2009 Klubsekretär des SPÖ-Gemeinderatsklubs. Albel ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, er maturierte an der Handelsakademie Villach und war vor seinem Amtsantritt als Vizebürgermeister Standesbeamter der Stadt Villach. Zu seinen Hobbys zählen Lesen, Laufen, Fußball-Floorballspielen und die Familie. Er fordert Bürger/innen, Wirtschaft und Politik auf, sich den Herausforderungen der zunehmenden Fluchtbewegungen zu stellen.

 

Maurizio Bettini (1947) lehrt als Professor für klassische Philologie an der Universität Siena (Italien) und leitet das Institut für Anthropologie der antiken Welt. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher zur Mythologie und Anthropologie und schreibt regelmäßig für die Tageszeitung „La Repubblica“. Sein jüngstes Buch „Wurzeln: Die trügerischen Mythen der Identität“ erregte im deutschsprachigen Feuilleton viel Aufmerksamkeit. Es ist ein heilsames Vademecum gegen die Leitkultur-Debatte, eine kluge Warnung vor Xenophobie, Ausgrenzung und Missbrauch von Tradition und Geschichte.

 

Sonia Boumad (*1969) ist Autorin, Journalistin und Sozialbetreuerin aus dem Libanon, die in Österreich Asyl fand und sich heute selbst aktiv für Flüchtlinge einsetzt. Ihr Schicksal ist geprägt von der Rehabilitation ihrer Tochter, die nach einem Anschlag wieder ins Leben zurück fand – durch die Integration in ein fremdes Land. Sonia Boumad hat fünf Bücher in arabischer Sprache veröffentlicht, im Herbst 2017 kam das erste in Deutsch heraus. (Titel: Land mit Geschmack der Freiheit).

 

 

 

Lydia Burchhardt (*1959) ist evangelische Pfarrerin, Vortragende an der Pädagogischen Hochschule Kärnten und Expertin für interreligiöse Bildung. Sie befasst sich darüber hinaus mit Gehörlosenseelsorge sowie Seelsorge für Homosexuelle und ihre Angehörigen.

 

 

 

 

Dimitré Dinev (*1968) ist Schriftsteller, Theater- und Drehbuchautor. Er stammt aus Plowdiw in Bulgarien und lebt seit 1990 in Wien. Seinen literarischen Durchbruch schaffte er 2003 mit dem Familienroman Engelszungen. Werke von Dimitré Dinev sind inzwischen in fünfzehn Sprachen übersetzt worden. 2016 wurde er mit fünfzehn anderen Autoren für die Publikation schreibArt AUSTRIA ausgewählt, einem Literaturprogramm der Kultursektion des Außenministeriums und Beitrag der österreichischen Auslandskulturpolitik.

 

 

Kerstin Dohnal (*1977) ist Gründerin und Geschäftsführerin der Agentur destination:development, die sich der gesunden und nachhaltigen Entwicklung von Reisedestinationen widmet. Die ausgebildete Kommunikationsberaterin, Übersetzerin und Touristikerin aus Leidenschaft hat so unter anderem die „Schokoladenstraße“ (Bolivien und Ecuador) entwickelt, organisiert Workshops für verantwortungsbewussten Tourismus und Learning Journeys in touristische Entwicklungsregionen.

 

 

Sherko Fatah (*1964) ist deutscher Schriftsteller mit irakisch-kurdischen Wurzeln und Wohnsitz in Berlin. In seinen Büchern thematisiert er die gewalttätigen Konflikte im Grenzgebiet zwischen dem Iran, Irak und der Türkei sowie deren Auswirkungen bis nach Europa. Der Autor wurde 2015 mit dem Großen Kunstpreis Berlin ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Preis für sein bisheriges Gesamtwerk und vor allem für den Roman Der letzte Ort.

 

 

 

Rüdiger Görner (*1957) ist Professor für neuere deutsche Literatur und vergleichende Literaturwissenschaft sowie Gründungsdirektor des Centre for Anglo-German Cultural Relations an der Queen Mary University of London und Herausgeber des Jahrbuchs ANGERMION. Er war bis 2004 Direktor des Institute of German Studies der University of London und gründete dort das Ingeborg Bachmann Zentrum für Österreichische Literatur. Görner hat zahlreiche Essays zum Thema Heimat veröffentlicht und lehrt an mehreren Universitäten in Deutschland und Österreich. 2012 erhielt er den Deutschen Sprachpreis, 2016 den Reimar Lüst Preis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung für sein Lebenswerk sowie 2017 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

 

Alexander Hanisch-Wolfram (*1977) ist seit 2012 Kurator des Evangelischen Museums in Fresach, seit 2014 Lehrer für Evangelische Religion. Zuvor war er wissenschaftlicher Kurator der Kärntner Landesausstellung 2011 in Fresach. Er publizierte zahlreiche Beiträge zur Geschichte des Protestantismus in Kärnten und erhielt den Förderungspreis des Landes Kärnten für Geistes- und Sozialwissenschaften. Sein Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Französisch und Geschichte absolvierte er in Wien, Venedig und Luxemburg.

 

Christian Helmenstein (*1966) ist Chefökonom der Industriellenvereinigung, Leiter des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung und des Cognion Forschungsverbundes unabhängiger wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Forschungsinstitute sowie Vorsitzender der Businesseurope Regional Policy Working Group. 2015 wurde er zum Vorsitzenden des wirtschaftspolitischen Beirates in Kärnten gewählt. Seine Arbeiten erstrecken sich insbesondere auf die Gebiete der Makro- und Regionalökonomik, der Finanzwirtschaft und des wirtschaftlichen Strukturwandels.

 

 

Hans-Jürgen Jakobs (*1956) ist Wirtschaftsjournalist und Autor des Bestsellers „Wem gehört die Welt: Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus“ (2016). Er begann seine journalistische Karriere nach einem Volkswirtschaftsstudium bei der Verlagsgruppe Handelsblatt und wechselte dann zur Münchner Abendzeitung. Nach Stationen beim Spiegel in Hamburg und der Süddeutschen Zeitung in München übernahm er 2013 die Chefredaktion des Handelsblatts. Seit 2016 ist er Senior Editor der Wirtschaftszeitung in München.

 

 

Katrin Karschat (*1989) hat International Cruise Industry Management an der Hochschule Bremerhaven (D) sowie Nachhaltiges Tourismusmanagement an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (D) studiert. Seit 2014 ist sie als Projektmanagerin für nachhaltige Tourismusentwicklung bei der Naturfreunde Internationale – respect in Wien tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Bildungsarbeit – so entwickelt sie u.a. Workshops für junge Erwachsene und Projekte für barrierefreien Natursport.

 

 


Manfred Kohl (*1948) gilt als Pionier der österreichischen Tourismusberatung und als Spezialist, wenn es um Betriebsübergaben geht. Er beschäftigt sich seit über 35 Jahren mit den Chancen und Risiken der Tourismus- und Freizeitwirtschaft und hat das international tätige Consultingunternehmen Kohl & Partner aufgebaut. Sein Credo lautet Qualität (immer und überall), Innovation (kontinuierlich) und Partnerschaft (nach innen und außen).

 


Harald Kollegger (*1955) ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, arbeitete als Universitätsprofessor und Leiter des Forschungslabors an der MedUniWien über Autoimmunprozesse und die Chemoarchitektur des Gehirns und schreibt Essays, Romane und Gedichte. Seit 2015 ist er Vizepräsident des Österreichischen PEN-Club, in seinen Romanen und Essays beschäftigt er sich mit Strategien des Standhaltens in widrigen Zeiten und dem zen-buddhistischen Konzept der inspirierten Unterlassung. Wie Fehlentwicklungen im hochgerüsteten World Wide Web das Denken verschmutzen und Demokratie mit Klamauk überfrachten, ist sein Thema.

 

Brigitte Kratzwald (*1954) ist Sozialwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit Theorie und Praxis alternativer Wirtschafts- und Gesellschaftsformen, wie etwa Commons, Care und Subsistenz, aber auch mit der Frage, wie eine soziale Transformation demokratisch und partizipativ gestaltet werden kann. Zu diesen Themen hält sie Vorträge, leitet Workshops und hostet und begleitet auch partizipative Prozesse. Sie ist außerdem Mitkuratorin des Diskursteils des Elevate-Festivals in Graz und selbst in verschiedenen selbstorganisierten Projekten aktiv, zB bei der „Contraste – Zeitung für Selbstorganisation“. Zuletzt erschien ihr Buch „Das Ganze des Lebens – Selbstorganisation zwischen Lust und Notwendigkeit“.

 

Samuel Mago (*1996) ist Schriftsteller, Musiker und Roma-Aktivist aus Budapest. Er stammt aus einer Roma-Familie mit jüdischen Wurzeln. Ab seinem vierten Lebensjahr lernte er Deutsch und übersiedelte mit seinen Eltern nach Wien, wo er auch seinen schulischen Werdegang abschloss. Seit einigen Jahren gilt er in der österreichischen Literaturszene als Stimme des multikulturellen Dialogs. Mit seinen Kurzgeschichten aus dem Leben der Roma („Glücksmacher“) sammelte er erste Lorbeeren.

 

 

Anton Marku (*1971) ist Vorsitzender des Bundes albanischer Schriftsteller und Kulturschaffender in Österreich ›Aleksandër Moisiu‹. Er stammt aus Gjakova und studierte an der Universität Pristina (Kosovo). Seit dem Abschluss seiner Europäischen Studien lebt und arbeitet er in Wien. Seine Gedichtbände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen: »Die blaue Vision« (Lyrik, 2010); »Im Duett mit sich selbst« (Lyrik, 2012), »Du meine Stimme«. Gedichte. edition pen, Löcker Verlag, Wien 2018.

 

 


Wolfgang Müller-Funk (*1952) ist Essayist, Literatur- und Kulturwissenschafter. Er lehrt an den Universitäten Wien und Klagenfurt sowie an anderen Hochschulen. Zuletzt erschienen sind die Essaysammlungen „Komplex Österreich“, „Jenseits von Resignation und Nostalgie“ und „Theorien des Fremden“.

 

 

Rainer Münz (*1954) ist Demograph und Migrationsforscher. Er ist seit 2015 Berater des Präsidenten der EU-Kommission Jean-Claude Juncker für die Bereiche Migration und Demographie. Davor leitete die Abteilung „Forschung & Entwicklung“ der Erste Group Bank in Wien und arbeitete als Senior Research Fellow am Europäischen Think Tank Bruegel (Brüssel) sowie am Migration Policy Institute (Washington DC). Er war Hochschullehrer und Gastprofessor an zahlreichen Universitäten; unter anderem von 1980-1998 an der Univ. Klagenfurt.

 

 

Hportrait-niederleelmuth A. Niederle (*1949) ist seit 2011 Präsident des Österr. PEN Clubs und Initiator zahlreicher öffentlichkeitswirksamer Kampagnen wie „Time to Say: No!“ Er war nach seinem Studium der Ethnologie, Kunstgeschichte, Volkskunde und Soziologie wissenschaftlicher Mitarbeiter und ab 1994 stv. Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Literatur sowie Beauftragter des Writers-in-Prison-Komitees Österreich, außerdem mehrere Jahre Herausgeber der Reihe „scriptor mundi“, die in der „edition Kappa“ (München) erschien, seit 2006 Herausgeber der Reihe „edition milo im Verlag Lehner“ (Wien) und zeichnet jetzt für die edition pen im Löcker Verlag verantwortlich. Niederle ist Autor und Übersetzer zahlreicher Publikationen und veröffentlichte in Literaturzeitschriften, Tageszeitungen, Magazinen und im ORF.

 

 


Alexander Peer (*1971) ist Schriftsteller und Journalist. Nach seinem Studium der Germanistik, Philosophie und Publizistik veröffentlichte er in Literaturzeitschriften, Tageszeitungen und Magazinen Reportagen, Rezensionen und Essays. Er erhielt mehrere Auslandsstipendien, war Stadtschreiber in Schwaz und ÖZV-Preisträger. Zuletzt veröffentlichte er literarische Sachbücher (Leo Perutz), Romane (Bis dass der Tod uns meidet) und den Gedichtband „Der Klang der stummen Verhältnisse“.

 


Margarethe Prinz-Büchl (*1955) ist klinische Psychologin, systemische Organisationsberaterin und Psychotherapeutin. Sie hat sich auf Persönlichkeitstraining, Personalentwicklung und Coaching spezialisiert und berät in ihrer Praxis in Wien und Kärnten Einzelpersonen und Paare in schwierigen beruflichen und privaten Lebenssituationen. Die Fresacherin bietet darüber hinaus Organisationsberatung für KMU sowie eigene Seminare für Führungskräfte zu den Themen Kommunikation, Konfliktmanagement und Teamentwicklung an.

 

Hans Rauscher (*1944) ist Journalist, Kolumnist und Buchautor. Er war viele Jahre lang Innenpolitik-Redakteur und Chefredakteur der Tageszeitung Kurier sowie Leitartikler des Nachrichtenmagazins Profil, seit 1997 schreibt er für die Tageszeitung Der Standard. Rauscher wurde vielfach ausgezeichnet und gilt als einer der wichtigsten politischen Kommentatoren Österreichs.

 

 

 

Jochen Ressel (*1972) ist Unternehmer, Journalist und Event-Veranstalter. Er leitet den „Senat der Wirtschaft“, eine überparteiliche, wirtschaftspolitische Organisation, die sich um eine gemeinwohlorierte und Ökosoziale Marktwirtschaft bemüht und gibt das Wirtschaftsmagazin SENATE heraus. Regelmäßig konzeptioniert und organisiert er Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themenbereichen mit führenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur und moderiert Businesstalks, Wirtschaftskongresse und Award-Verleihungen.

 

 

reitanClaus Reitan (*1954) ist Journalist, Autor und Referent mit den Schwerpunkten Politik, Gesellschaft, Migration und Integration sowie Nachhaltigkeit. Reitan war Chefredakteur der Wochenzeitung DIE FURCHE und der Tiroler Tageszeitung, Europa-Redakteur bei NEWS, Gründungs-Chefredakteur bei Österreich. Für den Verein der Chefredakteure war Reitan Mitgründer des neuen Österr. Presserates; er ist Mitherausgeber des Handbuches „Praktischer Journalismus“; tätig in der Aus- und Fortbildung für Journalismus, initiierte mit Integrationsfonds und Kuratorium für Journalistenausbildung die Seminarreihe „Flucht, Migration und Integration“. Zahlreiche Publikationen, ua. „Gesellschaft im Wandel“ (2014), „Die neuen Völkerwanderungen – Ursachen der Migration“ (2016).

 

Nadine Scharfenort (*1976) ist Gastprofessorin für Globalisierung, Transformation und Genderstudien an der Freien Universität Berlin und forscht zu Stadtentwicklung sowie politischen, wirtschaftlichen und sozialen Transformationsprozessen in den arabischen Golfstaaten. Seit 2016 ist sie im Mitglied des erweiterten Vorstands des Arbeitskreises Tourismusforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie. Ihre Habilitation war den Konfliktpotenzialen des arabischen Tourismus in Zell am See-Kaprun gewidmet.

 

Elisabeth Schrattenholzer (*1950) ist ausgebildete Schauspielerin, Autorin, Trainerin für Atem-, Stimm- und Kommunikationstechniken und war bis 2017 ao. Univ.Professorin am Institut für Gesang und Musiktheater. Sie habilitierte 2004 im Fach „Sprachgestaltung“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und hält regelmäßig Lesungen sowie Seminare und Vorträge zum Thema Sprache, Literatur und Kommunikation. Große Beachtung erhielt ihr Roman „und Jesus war eine Frau“ (2012).

 

 

portrait-swobodaHannes Swoboda (*1946) ist Präsident des Kuratoriums der Europäischen Toleranzgespräche. Er war von 1996 bis 2014 Listenführer der österreichischen Sozialdemokraten im Europaparlament, ab 2012 Präsident der europäischen S&D Gruppe. Er war in zahlreichen Ausschüssen und Delegationen tätig und hat als Berichterstatter mit Regionalfokus auf Südosteuropa, Zentralasien und Russland beträchtliche Beiträge im Kampf gegen politischen Extremismus und die Förderung der Minderheiten geleistet. Sein Wirtschafts- und Jura-Studium und seine vielfältigen Erfahrungen als Mitglied der Wiener Arbeiterkammer, des Wiener Landtags und als Stadtrat haben dazu beigetragen, dass er ein fundiertes Verständnis für soziale und politische Anliegen hat.

 

Elsbeth Wallnöfer (*1963) ist Volkskundlerin, Philosophin und Buchautorin aus Südtirol und Kuratorin der Ausstellung „Schaufenster Europa: Das Banat“ in Schloss Hof. Sie beschäftigt sich mit dem Phänomen der Tracht und publiziert über den unreflektierten Umgang mit Althergebrachtem, Volksreligion und Medizin. Im Frühjahr 2019 legt sie ihr neuestes Buch „Heimat. Ein Vorschlag zur Güte“ vor, das das scheinbar schlichte Wörtchen als gesellschaftlichen Schlüsselbegriff des 21. Jahrhunderts entlarvt und den Begriff aus seiner einseitigen Verortung zwischen Links und Rechts holen will.

 

Gerlind Weber (*1952) ist Raumwissenschafterin. Ihre wissenschaftliche Laufbahn begann 1976 an der TU Wien, 1991 wurde sie als Universitätsprofessorin für Raumforschung und Raumplanung an die Universität für Bodenkultur Wien berufen, wo sie bis 2012 das Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung leitete. Sie verfasste ein breites Spektrum an raumwissenschaftlichen Publikationen, Studien und Vorträge und lehrte an zahlreichen Universitäten. Gastprofessuren führten sie an die ETH Zürich und die Kyoto University.

 

 

Kurt Weinberger (*1961) ist Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung und in zahlreichen Aufsichtsräten sowie im Universitätsrat der Universität für Bodenkultur Wien tätig. Er engagiert sich seit über 15 Jahren für Klima- und Bodenschutz in Österreich. So schuf er u.a. den Klimaschutzpreis für Österreich, der heute vom ORF jährlich vergeben wird. Weitere von ihm initiierte Bodenschutzkampagnen sollen Bewusstsein dafür schaffen, den sorglosen massiven Bodenverbrauch in Österreich einzudämmen.

 

 

Marion Weissenberger-Eibl (*1966) ist Ingenieurin, Hochschullehrerin am Karlsruher Institut für Technologie und seit 2007 Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI). Die vielbeschäftigte und vielfach ausgezeichnete Rednerin ist aufgrund ihrer Verdienste Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und begleitete u.a. den Expertendialog von Bundeskanzlerin Angela Merkel. 2014 wurde sie Mitglied des Deutsch-Chinesischen Dialogforums, zudem moderierte sie im Internationalem Deutschlandforum die Themengruppe „Die Zukunft braucht ganzheitliche Lösungen“.

 

yildizŞerafettin Yıldız (*1953) ist Schriftsteller und Übersetzer türkischer Abstammung und lebt seit 1978 in Wien, wo er u.a. als Schulberater für Zuwanderer tätig ist. Er hat ein abgeschlossenes Studium der Volkswirtschaft, ist Mitglied des Österreichischen PEN Club, Vortragender, Gastreferent und Juror bei Literaturwettbewerben. Die Liste seiner Publikationen ist lang, mit Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien im In- und Ausland u.a. in Italien, Holland, Slowakei, Deutschland, Rumänien, Mexiko, Rumänien, Türkei. Für Yıldız sind die Grenzen Europas nicht mehr geografisch festzumachen.

 

Gerhard Zeiner (*1963) ist Bundesvorsitzender des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF) und Chief Operating Officer (COO) bei SAP Österreich. Der ausgebildete Wirtschaftsinformatiker engagiert sich insbesondere für Innovationspartnerschaften und Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen und plädiert für mehr IT-Ausbildung in den Schulen. Seine Laufbahn startete er 1989 bei Hewlett Packard Österreich im Sales & Marketing Services Bereich, bei der CA Leasing war er für den gesamten Marktauftritt verantwortlich.

 

 

Peter Zellmann (*1947) leitet das Institut für Freizeit und Tourismusforschung in Wien. Er zählt zu den Mitbegründern der Turn- und Sportanstalt an den Pädagogischen Akademien und wirkte dort bis 2003 als Professor für Freizeitpädagogik. Zellmann ist Lehrbeauftragter an den Universitäten Potsdam, Bremen, Hamburg sowie der Wirtschaftsuni Wien und berät Politiker, Unternehmen und Regionen. Er ist Verfasser der jährlichen Österreichischen Tourismusanalyse und befasst sich intensiv mit Lebensstil- und Zukunftsforschung, zuletzt publizierte er „Die Zukunft der Arbeit“ und „Die Urlaubsrepublik“. Peter Zellmann ist Träger des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich.

 

Michael Zinganel (*1960) arbeitet in Ausstellungen und Publikationen über Alltagsarchitektur, (Un-)Sicherheit, Migration, sowie Tourismus als Motor transnationaler Mobilität. Er unterrichtete an zahlreichen Universitäten und Hochschulen, unter anderem in Wien, Graz, Linz, Luzern und Zürich. 2017/18 ist er Gastprofessor am Institut für Kulturanalyse an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, wo er zur „Kulturgeschichte des Hotels im Alpen-Adria-Raum“ lehrt und forscht.

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