Günther Apfalter
(*1960) ist seit 2007 Chef von Magna Steyr und seit 2010 President Magna International Europe mit rund 63.000 Mitarbeitern. Er verantwortet damit alle europäischen Operationen des globalen Konzerns, dazu zählen Unternehmen in Österreich, Deutschland, Frankreich und Russland. Seine Karriere begann der diplomierte Agrarökonom (Universität Wien) bei Steyr-Daimler-Puch im Vertrieb. Er zählt laut Industriemagazin zu den 100 wichtigsten Industriemanagern des Landes und ist ein Verfechter des Automotive-Standorts Österreich.

 

albel

Günther Albel (*1974) ist seit 2015 Bürgermeister der Stadt Villach, davor war er drei Jahre lang 1. Vizebürgermeister. Seit 1998 ist Günther Albel Mitglied der SPÖ-Familie, von 2003 bis 2012 war er als Gemeinderat tätig und von 2006 bis 2009 Klubsekretär des SPÖ-Gemeinderatsklubs. Albel ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, er maturierte an der Handelsakademie Villach und war vor seinem Amtsantritt als Vizebürgermeister Standesbeamter der Stadt Villach. Zu seinen Hobbys zählen Lesen, Laufen, Fußball-Floorballspielen und die Familie. Er fordert Bürger/innen, Wirtschaft und Politik auf, sich den Herausforderungen der zunehmenden Fluchtbewegungen zu stellen.

 

Stefan Bergsmann (*1971) ist Österreich-Chef und Mitglied des Führungsgremiums der internationalen Managementberatung Horváth & Partners mit Sitz in Stuttgart und zahlreichen weiteren Büros in Europa und Nahost. Er studierte Politikwissenschaft, Publizistik und Geschichte an den Universitäten Wien und Berkeley, USA und ist seit 2004 bei Horváth tätig, wo der das Wiener Team von 5 auf 50 Mitarbeiter aufgebaut hat. Seine Spezialgebiete sind Prozessmanagement, Organisation und Digitalisierung.

 

 

Rainer Bischof (*1947) ist Kulturphilosoph, Komponist und Musikmanager. Nach seinem Studium war er im Kulturamt der Stadt Wien tätig, ab 1984 Präsident des Österr. Komponistenbundes, ab 1986 Vizepräsident der Alban-Berg-Stiftung und ab 1988 Generalsekretär der Wiener Symphoniker. Zwischen 1991 und 2015 stand er der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft vor, mehr als dreißig Jahre wirkte er als Lehrbeauftragter für Komposition an der Wiener Musikuniversität, am Konservatorium Wien und international als Gastdozent an verschiedenen Universitäten.

 

Boglarka Hadinger (*1955) ist Leiterin des Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse in Tübingen und Wien. Die ausgebildete Psychotherapeutin studierte Logotherapie bei deren Begründer Viktor Frankl und ist seither als Dozentin an zahlreichen Universitäten und Hochschulen Deutschland und Österreich tätig. Die gebürtige Ungarin und Viktor-Frankl-Preisträgerin der Stadt Wien ist Begründerin der Initiative für menschenfreundliche Architektur und Stadtgestaltung und widmete sich in vielen Publikationen der Förderung des Selbstwertgefühls und der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen.

 

Janet Brown (*1972) ist Hochschullehrende für Interkulturelle Kommunikation an der Fachhochschule Kärnten. Als Program Development Director war sie federführend bei der Entwicklung des englischsprachigen Bachelors in Business, Intercultural Management und widmet sich heute als Director of Studies ihren internationalen Studierenden aus aller Welt, für die Villach ein neues zu Hause werden soll. Als Schottin, die seit über 20 Jahren in Kärnten lebt, genießt sie die Herausforderung und Freude, sich in mehreren Kulturen zu Hause zu fühlen.

 

 

Lydia Burchhardt (*1959) ist evangelische Pfarrerin, Vortragende an der Pädagogischen Hochschule Kärnten und Expertin für interreligiöse Bildung. Sie befasst sich darüber hinaus mit Gehörlosenseelsorge sowie Seelsorge für Homosexuelle und ihre Angehörigen.

 

 

 

 

Patrick D. Cowden (*1964) ist Bestsellerautor, Leadership-Experte und Vortragender an zahlreichen internationalen Universitäten und Business Schools. Er war über 30 Jahre im Top-Management von globalen Unternehmen wie Dell, Hitachi oder Cap Gemini und gründete 2008 die Beyond Company in Berlin. Mit dem Thema „Mensch im Mittelpunkt“ begleitet der Visionär mit amerikanischen Wurzeln Unternehmen in die Organisationskultur der Zukunft – nach dem Motto „Better.Together“. Bekannt wurde er mit Büchern wie „Mein Boss, die Memme“ und „Neustart: Das Ende der Wirtschaft wie wir sie kennen“.

 

 

Kerstin Dohnal (*1977) ist Gründerin und Geschäftsführerin der Agentur destination:development, die sich der gesunden und nachhaltigen Entwicklung von Reisedestinationen widmet. Die ausgebildete Kommunikationsberaterin, Übersetzerin und Touristikerin aus Leidenschaft hat so unter anderem die „Schokoladenstraße“ (Bolivien und Ecuador) entwickelt, organisiert Workshops für verantwortungsbewussten Tourismus und Learning Journeys in touristische Entwicklungsregionen.

 

 

Albert C. Eibl (*1990) ist freier Journalist, Germanist und Verleger. Der gebürtige Münchner wuchs in Italien auf und studierte in Zürich und Wien. 2014 gründete er seinen Verlag Das vergessene Buch, der sich auf die Wiederentdeckung österreichischer Autorinnen der Zwischenkriegszeit spezialisiert hat. Er ist Mitglied des Österreichischen PEN-Clubs, der Ernst und Friedrich Georg Jünger Gesellschaft und der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung. 2019 betreute er als externer Projektmanager die zehnbändige Ausgabe ‚Sämtliche Schriften‘ Alexander von Humboldts für den Münchner dtv Verlag. Im Frühjahr 2020 erscheint seine Studie über ‚Ernst Jüngers Ästhetik des Widerstands im Schatten des Hakenkreuzes‘ im Heidelberger Verlag Winter.

Julia von Hut (*1991) ist Tischlerin, studiert „Transformative Bildung“ an der Universität Klagenfurt und ist vielseitig ehrenamtlich aktiv: u.a. bei der der ÖH, bei zivilgesellschaftlichen Vereinen und Klimagerechtigkeitsbewegungen wie Fridays For Future, Extinction Rebellion oder der Villacher Gruppe „Verantwortung Erde“. In ihrem Studium beschäftigt sie sich v.a. mit der Teilhabe und Mitgestaltung an gesellschaftspolitischen Prozessen. Sie erarbeitet mit weiteren Expert*innen Möglichkeiten, wie Bildungsinstitutionen die notwendige Transformation unterstützen und voranbringen können.

 

 Mario Keszner (*1976) ist Erzähler und Autor aus Wien. Nach Studien der Handelswissenschaften in Linz und Straßburg, Kunstwissenschaft und Philosophie an der Katholisch-Theologischen Universität Linz trat er erstmals 2009 literarisch in Erscheinung und veröffentlicht seit damals Prosa, Lyrik und Essays in Zeitschriften und Anthologien im In- und Ausland. Sein Schreiben kreist immer wieder um die Frage, was das Gelingen und Scheitern von Lebensentwürfen bedingt. Zuletzt erschienen „Im Grünen Palast. Erzählungen“ (2019) und „Arme Rose Zink. Gedichte“ (2017) im Löcker Verlag. Er ist Mitglied des PEN Clubs. lebt und arbeitet in Linz.

 


Harald Kollegger
(*1955) ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, war Universitätsprofessor und arbeitete als Leiter des Forschungslabors an der MedUniWien über Autoimmunprozesse und die Chemoarchitektur des Gehirns. Er schreibt Essays, Romane und Gedichte. Seit 2015 ist er Vizepräsident des Österreichischen PEN-Club, in seinen Romanen und Essays beschäftigt er sich mit Strategien des Standhaltens in widrigen Zeiten und dem zen-buddhistischen Konzept der inspirierten Unterlassung. Wie Fehlentwicklungen im hochgerüsteten World Wide Web das Denken verschmutzen und Demokratie mit Klamauk überfrachten, ist sein Thema.

 

Klaus Kufeld (*1951) ist Autor, Essayist und „Reisephilosoph“, außerdem Gründungsdirektor des Ernst-Bloch-Zentrums in Ludwigshafen am Rhein, das er ebenso wie die Bloch-Stiftung bis 2018 geleitet hat. Er begann seine berufliche Karriere nach dem Studium der Erziehungswissenschaften und Soziologie in der Bildungsberatung und im Kulturmanagement, später widmete er sich dem Erbe des Philosophen Ernst Bloch. Er promovierte bei Julian Nida-Rümelin in Politikwissenschaft an der Uni München. Zahlreiche Lehraufträge führten ihn an Hochschulen und Universitäten in Deutschland und China. Als Autor und Herausgeber widmete er sich insbesondere der „Reise als Utopie“, Europa-Themen, Reiseessays und dem Wandel der Kulturen.

 

Rainer Langosch (*1960) ist Unternehmensberater, Professor für Unternehmensführung und Dekan des Fachbereichs Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften an der Hochschule Neubrandenburg. Für die Andreas Hermes Akademie Bonn sowie zahlreiche andere agrarwirtschaftliche Institutionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz leitet er seit über zwanzig Jahren Unternehmertrainings und Projektmoderationen. Der ausgebildete Agraringenieur hält Fachvorträge auf allen Kontinenten und liefert Start-ups wie etablierten Agrarbetrieben praktische Anleitungen zum Erfolg.

 


Wolfgang Müller-Funk (*1952) ist Essayist, Literatur- und Kulturwissenschafter. Er lehrt an den Universitäten Wien und Klagenfurt sowie an anderen Hochschulen. Zuletzt erschienen sind die Essaysammlungen „Komplex Österreich“, „Jenseits von Resignation und Nostalgie“ und „Theorien des Fremden“. Zuletzt trat er als vehementer Kritiker des Nobelpreisträgers Peter Handke, dem er einen geordneten Rückzug und die Aufgabe unhaltbarer Verteidigungslinien empfahl.

 

Helmuth A. Niederle (*1949) lebt als Autor, Übersetzer und Herausgeber in Wien, NÖ und Kärnten. Schön während seines Studiums der Ethnologie, Kunstgeschichte, Volkskunde und Soziologie schrieb er für zahlreiche Zeitschriften und Zeitungen. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter und ab 1994 stv. Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Literatur sowie Beauftragter des Writers-in-Prison-Komitees Österreich, seit 2011 ist er Präsident des Österreichischen PEN-Clubs.

 

 

Elisabeth Oberzaucher (*1974) ist Verhaltensbiologin und wurde einer breiteren Öffentlichkeit durch ihre Auftritte als „Science Buster“ bekannt. Die gebürtige Kärntnerin aus Hermagor forscht und lehrt seit 2001 an der Fakultät für Lebenswissenschaften an der Universität Wien und führt sei 2015 den Verein Urban Human. Sie befasst sich vor allem mit dem menschlichen Verhalten aus evolutionsbiologischer Sicht, der Interaktion mit der Umwelt sowie Fragen der Kommunikation, Attraktivität und Partnerwahl. Bei den Toleranzgesprächen geht sie der Frage nach, warum wir zerstören, was wir lieben.

 

Erna Pfeiffer (*1953) war von 1997 bis 2014 außerordentliche Universitätsprofessorin und zeitweise Vorstand am Institut für Romanistik der Karl-Franzens-Universität Graz sowie Gastprofessorin an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Sie betätigt sich als Organisatorin und Moderatorin literarischer Lesungen lateinamerikanischer Autorinnen und Autoren sowie als Vortragende über ihr Spezialgebiet, die spanischsprachige Literatur. Ihr Schaffenswerk umfasst zahlreiche literarische Übersetzungen aus dem Spanischen. Sie ist Mitglied des österreichischen PEN Clubs, in dessen edition pen 2019 ihr Roman „Eine Widerrede“ erschien (Löcker Verlag, Wien).

 


Jochen Ressel (*1972) ist Start-up Unternehmer, Journalist und Event-Veranstalter. Er war für den „Senat der Wirtschaft“ verantwortlich, eine überparteiliche, wirtschaftspolitische Organisation, die sich um eine gemeinwohlorierte und Ökosoziale Marktwirtschaft bemüht. Regelmäßig konzeptioniert und organisiert er Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themenbereichen mit führenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur und moderiert Businesstalks, Wirtschaftskongresse und Award-Verleihungen.

 


Sophie Reyer 
(*1984) ist Roman- und Theaterautorin. Nach Studien in Komposition/Musiktheater, Szenisch Schreiben, Drehbuch und Filmregie an der Kunsthochschule für Medien Köln promovierte sie 2017 in Philosophie in Wien. Sie erhielt zweimal den Literaturförderpreis der Stadt Graz und 2013 den Preis „Nah dran!“ für das Kindertheaterstück „Anna und der Wulian“. Zuletzt erschienen: „Die Freiheit der Fische“ (Czernin Verlag 2019), „Veza Canetti – eine Biographie“ (Verlag Königshausen und Neumann) und „Wiener Sagen neu erzählt“ (Emons 2019). Letzte Uraufführungen: „Alien“ (Schauspielhaus Wien) und „Erster Schnee“ (Landestheater Linz).“ Mit „Mutter brennt“ landete sie 2019 auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis.

Wolfgang Martin Roth (*1946) ist Hörspiel- und Prosaautor sowie Psychotherapeut mit freier Praxis in Wien. Nach Studien der Evangelischen Theologie, Philosophie und Archäologie in Heidelberg und Rom wandte er sich dem Gebiet der Gruppenanalyse zu, das er europaweit in Veröffentlichungen, Vorträgen und Lehraufträgen vertiefte. Roth engagiert sich beim PEN als offizieller Delegierter und Redner bei internationalen Konferenzen für Menschenrechte und ist seit 2015 Beauftragter des Writers-in-Prison im Österreichischen PEN. Zuletzt veröffentlichte er die Erzählung „Die Neinstimme von Altaussee“ (Verlag Sonderzahl) und übersetzte Texte von Dawit Isaak, einem eritreischen Journalisten, derseit 18 Jahren in Isolationshaft gehalten wird.


Nathalie Rouanet (*1966) studierte Germanistik und Deutsche Philologie an der Universität Toulouse, Frankreich, und promovierte an der Universität Wien. Seit 1990 lebt und arbeitet sie in Klosterneuburg als Autorin und selbstständige Übersetzerin für Film, Theater und Literatur. Unter dem Namen Ann Air schreibt und performt sie Poetry Slam Texte. Nathalie Rouanet ist Mitglied in zahlreichen Autorenvereinigungen und erhielt mehrere Stipendien und Förderpreise, zuletzt 2019 den 2. Irene-Harand-Preis. Ihr Roman „Von Honig und Absinth“ ist 2019 bei der edition pen erschienen.


Margit Schratzenstaller
(*1968) arbeitet seit 2003 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am WIFO und war stv. Leiterin 2006/2008 sowie 2015/2019. Sie ist Expertin im Österreichischen Fiskalrat, Lehrbeauftragte an der Universität Wien, Mitglied im Kuratorium des Europäischen Forum Alpbach und des KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung. Sie arbeitet zu Fragen der nationalen und europäischen Steuer- und Budgetpolitik, EU-Budget, Steuerwettbewerb und Steuerharmonisierung, Fiskalföderalismus sowie Familienpolitik und Gender Budgeting. Nach Studien der Ökonomie an den Universitäten Gießen (Diplom-Ökonomin, Promotion) und Milwaukee (Master) war sie Postdoc am DFG-Graduiertenkolleg „Zukunft des europäischen Sozialmodells“ an der Universität Göttingen.

Henriette Schroeder (*1961) ist Journalistin, Dokumentarfilmerin und Übersetzerin. Sie ging in England zur Schule und maturierte in Stein an der Traun, Bayern. Nach dem Studium der amerikanische Kulturgeschichte, Kunstgeschichte und Psychologie in München folgten Jewish Studies an der American University in Washington, D.C. Von 1999-2001 arbeitete sie für die OSZE im Kosovo und Bosnien-Herzegowina. Von 2002 bis 2007 war sie Pressesprecherin der Internationalen Helsinki Föderation für Menschenrechte (IHF) in Wien. Ihr Buch „Ein Hauch von Lippenstift für die Würde – Weiblichkeit in Zeiten großer Not“ erschien 2014 im Elisabeth Sandmann Verlag in München.

Herta Stockbauer (*1960) ist Vorstandsvorsitzende der BKS Bank und Mitglied des Aufsichtsrates weiterer Unternehmen, darunter Oberbank, Bank für Tirol und Vorarlberg, Österr. Kontrollbank AG, Österr. Post AG und Einlagensicherung Austria. Außerdem hält sie zahlreiche Mandate und Funktionen im Bankwesen und ist vielgefragte Expertin für Unternehmensführung, Nachhaltigkeit und Frauenförderung. Sie ist Trägerin des Rudolf-Sallinger-Preises und Honorarkonsulin von Schweden in Kärnten.

 

portrait-swobodaHannes Swoboda (*1946) ist Präsident des Kuratoriums der Europäischen Toleranzgespräche. Er war von 1996 bis 2014 Listenführer der österreichischen Sozialdemokraten im Europaparlament, ab 2012 Präsident der europäischen S&D Gruppe. Er war in zahlreichen Ausschüssen und Delegationen tätig und hat als Berichterstatter mit Regionalfokus auf Südosteuropa, Zentralasien und Russland beträchtliche Beiträge im Kampf gegen politischen Extremismus und die Förderung der Minderheiten geleistet. Sein Wirtschafts- und Jura-Studium und seine vielfältigen Erfahrungen als Mitglied der Wiener Arbeiterkammer, des Wiener Landtags und als Stadtrat haben dazu beigetragen, dass er ein fundiertes Verständnis für soziale und politische Anliegen hat.

 

Roland Sint (*1974) ist seit 2012 Geschäftsführer der Tourismusregion Wörthersee, wo er für die Markenpositionierung der Region und Umsetzung des Kärntner Tourismusgesetzes verantwortlich ist. Der gebürtige Osttiroler aus Sillian studierte Sportmanagement in Innsbruck und war im Anschluss zehn Jahre beim Sportartikelhersteller adidas tätig, wo er u.a. Outsourcingprojekte in Osteuropa betreute. Nach Stationen als Geschäftsführer der Golfanlage Velden Köstenberg und der Veldener Tourismus GmbH übernahm er die Wörthersee Tourismus GmbH, für die er moderne und aktive Lifestyle-Ansätze verfolgt.

 

Clementine Skorpil (*1964) widmet ihr literarisches Schaffen vor allem dem Zusammenprall unterschiedlicher Kulturen. Die gebürtige Grazerin fand schon in ihrer Kindheit in virtuellen Welten einen Zufluchtsort aus dem Realen. Später studierte sie Sinologie und Geschichte, seit 2008 lektoriert und schreibt sie für die Tageszeitung „Die Presse“ und ist Lehrbeauftragte an der FH Wien. Ihr literarisches Werk umfasst Romane, Erzählungen, Kurzprosa und Essays. Dafür erhielt sie Stipendien in Bad Vöslau, Norddeutschland und Südtirol und viele Auszeichnungen. 2019 war sie Gewinnerin der Ausschreibung der Linzer Literaturzeitschrift „Die Rampe“ zum Thema Linz.

 

Kathrin Stainer-Hämmerle (*1969) ist Politikwissenschafterin und gefragte Beobachterin des innenpolitischen Zeitgeschehens. Nach ihrem Politik- und Rechtswissenschaftsstudium an der Universität Innsbruck begann die gebürtige Vorarlbergerin ihre akademische Karriere als Universitätsassistentin. Danach folgten Lehr- und Forschungsaufträge an den Universitäten Graz, Krems und Klagenfurt, bevor sie 2009 auf die Professur für Politikwissenschaft an der FH Kärnten berufen wurde. Seither kommentiert sie regelmäßig im ORF und in den Printmedien innenpolitische Zusammenhänge.

 

Ingrid Thurner (*1954) ist Kultur- und Sozialanthropologin mit den Forschungsschwerpunkten Fremdwahrnehmung, Mobilität und Anthropologie des Islam. Nach dem Ethnologie-Studium kuratierte sie zahlreiche Ausstellungen für verschiedene Museen mit Schwerpunkt auf Afrika und Nahost und arbeitete als Kulturvermittlerin für verschiedene Reiseveranstalter im Produktmanagement. Ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen publizierte sie in Feuilletons und Essays, zuletzt über „Eine Gesellschaft auf Reisen – Eine Reise in die Gesellschaft“.

 

 

Herbert Unterköfler (*1958) ist Unternehmens- und Personalberater bei Korn/Ferry International in Wien mit den Schwerpunkten Banken und Finanzdienstleister, Immobilien, staatsnahe Unternehmen und öffentlicher Sektor. Er hält regelmäßig Vorträge zu Management- und Führungsthemen sowie Corporate Governance Fragen und publizierte zahlreiche Aufsätze u.a. zur Wiener Schule der Nationalökonomie, zur gesetzlichen Geschlechterquote und zum Thema „Politiker als Wirtschaftsmanager“.

 

 

Gerlind Weber (*1952) ist Soziologin und Raumplanerin. Ihre wissenschaftliche Laufbahn begann 1976 an der TU Wien, 1991 wurde sie als Universitätsprofessorin für Raumforschung und Raumplanung an die Universität für Bodenkultur Wien berufen, wo sie bis 2012 das Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung leitete. Sie publizierte zahlreiche Arbeiten, Studien und Vorträge und lehrte an mehreren Universitäten. Gastprofessuren führten sie an die ETH Zürich und die Kyoto University.

 

 

Ernst Ulrich von Weizsäcker (*1939) ist Umweltwissenschafter, Politiker und eine der herausragenden Stimmen der deutschen Energie- und Umweltpolitik. Er war Professor für Biologie an der Universität Essen, Präsident der Universität Kassel, Direktor des UNO-Zentrums für Wissenschaft und Technologie in New York, Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik Bonn, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie; SPD-Abgeordneter zum Bundestag, Vorsitzender des Umweltausschusses, Leiter der Kalifornischen Umwelthochschule Santa Barbara und Honorarprofessor an der Uni Freiburg. Von 2012 bis 2018 war er Co-Präsident des Club of Rome. Viele Jahre engagierte er sich in der Evang. Kirche, bei den Vereinten Nationen und dem World Future Council.

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