Vollbrecht: Tourismus braucht Kurskorrektur

Klimawandel, Pandemie, hohe Inflation und der russische Angriffskrieg in der Ukraine zwingen dem weltweiten Reisegeschehen eine Kurskorrektur auf, die in ihren Auswirkungen noch gar nicht absehbar ist. Damit Reisende aber auch künftig ihre Sehnsüchte ausleben können, muss radikal umgedacht werden. „Ein Weiterso wie bisher wäre ignorant, fatal und verantwortungslos“, erklärte der Spezialist für literarische und…

Ethik im Tourismus „alternativlos“

Ethisches und nachhaltiges Wirtschaften im Tourismus ist alternativlos, davon sind Touristiker der jüngeren Generation überzeugt. Gemeinwohlökonomie könnte vermehrt an die Stelle von Profitmaximierung treten. Das braucht zwar Zeit und Geduld, lohnt sich am Ende jedoch für alle, erklärte die Destinationsexpertin Kerstin Dohnal am Mittwoch beim Internationalen Tourismusforum Villach. Die Geschäftsführerin des Instituts für verantwortungsvollen Tourismus…

Corona ebnet Weg aus Massentourismus

Corona ist eine Chance, das Reisen neu zu definieren und in einen planetarischen Zusammenhang zu setzen. Gerade jetzt, wo die Tourismusbranche stillsteht, sei eine Abkehr vom unersättlichen Massentourismus und der Zerstörung der Umwelt möglich. Mit dieser Aussage hat Reisephilosoph Klaus Kufeld die Diskussion zum Tourismusforum der 6. Europäischen Toleranzgespräche eröffnet, an dem über 120 interessierte…

Coronavirus zeigt Bedeutung des Reisens

Reisen und dabei das Fremde erkunden, das ist für den Menschen unerlässlich. Durch ihre gesamte Geschichte hat die Menschheit den Drang verspürt, sich an neue Orte zu bewegen. Das Coronavirus schiebt dem nun vorerst einen Riegel vor. Dadurch zeigt es die Wichtigkeit des Reisens und zwingt den Tourismus zur Selbstreflexion, erklärt der deutsche Reisephilosoph Klaus…

Heimatwende: Massentourismus keine Prostitution

„Sich als Tourismusort an Besuchermassen anzupassen, hat nichts mit kultureller ‚Prostitution‘ zu tun. Gastfreundschaft bedeutet Flexibilität gegenüber seinen Gästen, ohne dabei die eigenen Werte zu negieren. Deswegen müssen Tourismuszentren wie Zell am See auf ihre Besucher zugehen, anstatt sie als Bürde zu sehen, auch wenn sie in großen Massen anreisen“, sagte Nadine Scharfenort, Vorstandsmitglied des…

Tourismusforum Villach diskutiert „Wert der Heimat“

Österreich profitiert touristisch von Bergen und Seen und einer Kultur der Gastfreundschaft, die über Jahrzehnte gut gepflegt und weiterentwickelt wurde. Doch immer mehr Betroffene sorgen sich über Ausverkauf und Überfremdung im eigenen Land. Wie Land und Leute für neue Konzepte gewonnen und das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit den eigenen Ressourcen geschärft werden können,…

Tourismus braucht Heimat-Klischees

Der österreichische Tourismus braucht Klischees wie Wiener Schnitzel, Dirndl, Schuhplattler und Lippizaner. Gängige Bilder von Heimat sind eine „gut funktionierende Währung“ in der Bewerbung von Gästen. Es ist allerdings wichtig, dass diese Bilder auch der Realität entsprechen. Denn im Tourismus sind Klischees auch Versprechen, sagt die Tiroler Volkskundlerin und Buchautorin Elsbeth Wallnöfer, die beim Tourismusforum…

Tourismusforum diskutierte Grenzen des Wachstums

„Warum wir die Zukunft neu denken müssen“ war das Thema eines Impulsreferates der Hamburger Trendforscherin Birgit Gebhardt zur Eröffnung des Internationalen Tourismusforums in Villach, das erstmals im Rahmen der Europäischen Toleranzgespräche im Hotel Holiday Inn stattfand. Namhafte Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten in der Kärntner Kulturstadt über die Grenzen des touristischen Wachstums,…

Das Ende des Tourismus wie wir ihn kennen

„Null Toleranz – wie Vernetzung und Globalisierung Ansprüche und Realitäten verschieben“ oder „The End of Tourism as we know it. Warum wir die Zukunft neu denken müssen“ ist das Thema des Impulsreferats der Hamburger Trend- und Zukunftsforscherin Birgit Gebhardt zur Eröffnung des Tourismusforums im Rahmen der Toleranzgespräche am 16. Mai um 14.00 Uhr im Hotel…