Was Poetry Slammer mit Freiheit machen

Der schon traditionelle „Young Poetry Slam“ von Fresach stand 2017 ganz unter dem Motto „Freiheit. Für wen und wofür“. Der Dichterstreit wurde heuer von einem Stargast aus Deutschland eingeläutet. Daniel Wagner aus Heidelberg lieferte gleich zu Beginn – und außer Konkurrenz – eine Parodie auf die PEGIDA-Bewegung.

Mit seiner „Käsida“-Tirade rief Wagner die „Käsefaschisten gegen die Salamisierung des Abendbrots“ aufzubegehren. Mit zahlreichen witzigen Käse-Wortspielereien brachte er das Publikum zum Lachen und fand trotzdem einen ernsthaften Schluss: „Vielfalt bedeutet Reichtum – und Faschismus ist immer Käse“.

In die Endwertung kamen schließlich die Kärntnerinnen Estha Sackl (Are you coming to the tree), G. von der Tschern Gerhard Pleschberger (Freiheit), Patricia „Trisha“ Radda (UnFrei) und Sabrina Öhler (Frei heit‘ und hoffentlich auch morgen). Auf den „hinteren“ Plätzen landeten Sebastian Kokesch, Lokalmatador Patrick Steiner, Lukas Hofbauer und Tara Meister. Als weiteren Gast-Slammer begrüßte das Team um Slam-if-you-can! Chefin Carmen Kassekert den Wiener Slammer Simon Tomaz.

Fotos auf Fotodienst.

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