Posts byWilfried Seywald

Toleranzgespräche erstmals NUR online

Bis Ende Juni 2020 dürfen in Österreich aufgrund der Corona-Pandemie keine Veranstaltungen mehr durchgeführt werden. Diese Entscheidung der Bundesregierung in Wien müssen auch wir vom Organisationsteam der Europäischen Toleranzgespräche zur Kenntnis nehmen. Dennoch gibt es gute Nachrichten. Wir werden das geplante Programm vom 27. bis 29. Mai so gut wie möglich – aber eben online
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Coronavirus zeigt Bedeutung des Reisens

Reisen und dabei das Fremde erkunden, das ist für den Menschen unerlässlich. Durch ihre gesamte Geschichte hat die Menschheit den Drang verspürt, sich an neue Orte zu bewegen. Das Coronavirus schiebt dem nun vorerst einen Riegel vor. Dadurch zeigt es die Wichtigkeit des Reisens und zwingt den Tourismus zur Selbstreflexion, erklärt der deutsche Reisephilosoph Klaus
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Genügsamkeit wird wichtiger

Wenn sich etwas ändern soll, muss man dem Naturverbrauch bepreisen, fordert Klimaforscher Ernst Ulrich von Weizsäcker. Wieso er die Nachhaltigkeitsagenda nicht für nachhaltig hält und es kindisch ist, sein Glück nur durch Besitzvolumen zu definieren, darüber spricht der Eröffnungsredner in Fresach in einem Interview mit dem Magazin „Die Wirtschaft“. Die Wirtschaft: Sie waren Präsident des
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Innehalten in der Krise

Wenn nichts mehr geht, bedarf es radikaler Veränderung. Dies gilt heute mehr denn je. Doch allein negative Erfahrungen als Ansporn reichen nicht aus. „Für einen Neustart braucht man auch ein Sinn-Bild, also die Vorstellung einer Möglichkeit, wie es in Zukunft besser sein könnte als heute“, sagt Psychotherapeutin und Viktor-Frankl-Preisträgerin Boglarka Hadinger. Wie Veränderung geht, ist
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Update: Entscheidung über #ETG20 nach Ostern

Liebe ReferentInnen, liebe TeilnehmerInnen, Mitglieder und Gäste, kein Mensch konnte voraus ahnen, wir sehr wir mit unserer Themenwahl in diesem Jahr wieder am Punkt sind. Wir erleben soeben eine Welt, die völlig auf den Kopf gestellt wird. Nichts ist mehr so wie es war, nichts mehr scheint gültig zu sein. Wir erleben einen echten „Exodus“
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Rezepte gegen den „Raubtierkapitalismus“

Kooperatives Wirtschaften statt Raubtierkapitalismus: So lautet die Vision des Leadership-Experten Patrick D. Cowden für das Unternehmen der Zukunft. „Im bestehenden Wirtschaftssystem spielt der Mensch keine Rolle, da nur pure Effizienz zählt. Nur wenn wir mit- und füreinander arbeiten, können wir eine wirklich nachhaltige Welt schaffen“, meint Cowden gegenüber pressetext. Der Bestsellerautor und ehemalige Top-Manager eröffnet
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Programm 2020 in Klagenfurt präsentiert

In Anwesenheit zahlreicher Kooperationpartner wurde das diesjährige Programm der Europäischen Toleranzgespräche am Dienstag, 18. Februar 2020, im Spiegelsaal der Landesregierung in Klagenfurt präsentiert. Programmdirektor Wilfried Seywald sprach von einem sehr ambitionierten und vielfältigen Programm trotz Halbierung des Budgets durch das Auslaufen der LEADER Programmförderung. http://www.fresach.org Landtagspräsident Reinhart Rohr sagte, die Europäischen Toleranzgespräche in Fresach seien
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Wege aus der digitalen Sklaverei

Mit dem biblischen Exodus aus Ägypten verknüpften die Israeliten die Hoffnung auf ein besseres Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand. Auch die digitalisierte Gesellschaft sucht heute Auswege aus der profitgetriebenen Sklaverei – mit Umweltzerstörung, Klimawandel und globalen Migrationsströmen als Folgen. Welche Optionen Europa hat, das werden internationale Experten, Dichter und Denker bei den 6. Europäischen
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Evolution: Klimakrise als Chance begreifen

Der menschgemachte Klimawandel hat eine Krise ausgelöst, der gewaltige Veränderungen zur Folge hat, an der Europa aber auch wachsen, Innovationen schaffen und zu neuen Ufern aufbrechen kann. Doch um die Herausforderungen zu bestehen, muss der alte Kontinent neue Diversität in der Gesellschaft und Kultur zulassen. Das war der Grundtenor der Podiumsdiskussion zur Programmvorstellung der Europäischen
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Exodus oder Exitus: Was wird aus Europa?

Club Carinthia lädt zur Vorschau auf Toleranzgespräche 2020 – Die radikalen Veränderungen in Wirtschaft und Umwelt zwingen den Menschen, viele Jahrzehnte erprobte Lebens- und Verhaltensweisen zu überdenken. Vom Klimawandel betroffen sind die großen Städte ebenso wie ländliche Regionen, mit gravierenden Folgen für die gesamte Lebensmittel- und Energieproduktion. Die industrialisierte Welt steht auf auf dem Kopf
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Neuer Besucherrekord bei Toleranzgesprächen

Die 5. Europäischen Toleranzgespräche 2019 in Kärnten haben einen neuen Besucherrekord erzielt. Knapp 800 Teilnehmer/innen nahmen an dem dreitägigen Dialogforum im Kärntner Bergdorf Fresach teil, weitere 200 waren es beim Tourismusforum und beim Eröffnungsempfang in Villach. Übers Internet verfolgten mehr als 500 Zuschauer/innen laufend die Diskussionen. Eine Aufzeichnung der insgesamt über 20 Statements, Referate, Interviews
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Transparenz schützt vor Überwachung durch Algorithmen

Welche Chancen und Risiken mit der Digitalisierung und den Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) auf Europa zukommen, diskutierte eine gut besetzte Expertenrunde im Rahmen des letzten Panel des Wirtschaftsforums am Freitag nachmittag. Zur Vorsicht vor möglicher Überwachung durch ausgeklügelte Algorithmen mahnte dabei die Technologieforscherin Petra Schaper-Rinkel vom Austrian Institute of Technology (AIT). Dem könne man nur
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Rainer Münz: Ohne Zuwanderung geht es nicht

Demografische Veränderungen wie Bevölkerungsschwund, Abwanderung und Ressourcenabfluss aus den ländlichen Regionen und geeignete Antworten und Gegenrezepte waren die zentralen Themen des Wirtschaftsforums am Freitagnachmittag. Dabei zeigte sich, dass es mit attraktiver Ausbildung und guten Jobs allein nicht getan ist. Im Gespräch mit dem Brüsseler ORF-Korrespondenten Peter Fritz einigten sich die Referenten rasch darauf, dass der
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Raubbau an lebenswichtigen Ressourcen stoppen

Die Macht des globalen Kapitals, der drohende Ausverkauf von natürlichen Ressourcen und fehlendes Bewusstsein für den Schutz von landwirtschaftlichen Nutzflächen standen im Mittelpunkt des Wirtschaftsforums bei den Europäischen Toleranzgesprächen am Freitag vormittag. Handlungsbedarf sah die von ORF-Redakteurin Sonja Sagmeister moderierte Diskussionsrunde insbesondere bei der Politik, die es bisher verabsäumt habe, die Nutzung von Grund und
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Sonia Boumad erhält Europäischen Toleranzpreis 2019

Der Europäische Toleranzpreis 2019 für Demokratie und Menschenrechte des Österreichischen PEN-Club und der Stadt Villach geht an die Autorin Sonia Boumad, die im Libanon geboren wurde und seit 2007 in Österreich eine neue Heimat gefunden hat. Der Preis wurde Donnerstag abend im Rahmen der Europäischen Toleranzgespräche in Fresach verliehen. „Mit dem heurigen Europäischen Toleranzpreis wird
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Europa braucht neue Verfasstheit

Brexit, neue Nationalismen und der Klima-Aufstand der Jugend standen im Mittelpunkt der Europäischen Toleranzgespräche am Donnerstag nachmittag. Dass der EU-Ausstieg Großbritanniens, die erstarkende Rechte in Europa und die zunehmenden Sozial- und Umweltprobleme zu einer Neudefinition des Kontinents führen müssen, wurde allgemein klar. Einig war man sich auch darin, dass Schöpfungsmythen und die richtigen Erzählungen entscheidend
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Maurizio Bettinis Eröffnungsrede: Reinheit Europas ein Mythos

Die Diskussion darüber, ob offene (grenzenlose) oder geschlossene (isolierte) Staatssysteme auf lange Sicht erfolgreicher sind, ist so alt wie die Geschichte Europas selbst. Während die alten Griechen Fremden und Zuwanderern (Metöken) niemals Zugang zu Land oder Bürgerrechten gewährten, konnten im Römischen Reich sogar Sklaven Bürger werden. Die Herkunft aus fremder Erde war fürdas Bürgerrecht kein
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Eröffnung: Plädoyer für offenes Europa

Die Europäischen Toleranzgespräche 2019 wurden am Donnerstagvormittag im Kärntner Bergdorf Fresach feierlich eröffnet. Bei strahlendem Wetter fanden sich zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur in der evangelischen Kirche ein, um die mit Spannung erwartete Eröffnungsrede des italienischen Sprachwissenschafters Maurizio Bettini über die Wurzeln und Identität der Europäer zu hören. Der Universitätsprofessor aus Siena leitete
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Heimatwende: Massentourismus keine Prostitution

„Sich als Tourismusort an Besuchermassen anzupassen, hat nichts mit kultureller ‚Prostitution‘ zu tun. Gastfreundschaft bedeutet Flexibilität gegenüber seinen Gästen, ohne dabei die eigenen Werte zu negieren. Deswegen müssen Tourismuszentren wie Zell am See auf ihre Besucher zugehen, anstatt sie als Bürde zu sehen, auch wenn sie in großen Massen anreisen“, sagte Nadine Scharfenort, Vorstandsmitglied des
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Auswanderer kann man nicht aufhalten

Menschen, die einen Neuanfang in einem anderen Land anstreben, kann man nicht aufhalten. Sie suchen ein besseres Leben und neue Perspektiven, aber auch Antworten auf Fragen zu ihrer Heimat und den dortigen Lebensbedingungen. Nur durch den Austausch mit anderen erlangen sie Gewissheit und Verständnis. Dafür nehmen sie auch große Schwierigkeiten in Kauf, sagt der aus
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Einladung zu den Toleranzgesprächen 2019

Ausverkauf von Grund und Boden, Verlust von Heimat und Fremdsein im eigenen Land – das sind die großen Themen der 5. Europäischen Toleranzgespräche, die vom 5. bis 8. Juni 2019 in Villach und dem nahegelegenen Kärntner Bergdorf Fresach stattfinden. Die viertägige Dialogforum wird am Mittwoch um 14.00 Uhr mit dem Tourismusforum in im Holiday Inn
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Begegnung mit dem Fremden erhellt

Rechtsgerichtete Parteien liefern ein überholtes Bild und falsches Narrativ von Europa. Sie verklären die Nation und die kriegerische Vergangenheit und erklären alles Fremde zum Feindbild. „Die Idee eines geeinten Europa, in dem unterschiedliche Kulturen friedlich zusammenleben, muss daher immer wieder neu erzählt werden. Viele verstehen nicht, was im Projekt Europa steckt“, erläutert der aus Bulgarien
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Landwirtschaft kann von Urbanisierung profitieren

Die Landwirtschaft kann von der wachsenden Urbanisierung und der weiteren Ausbreitung der Städte profitieren. Doch dafür muss die Verbauung der landwirtschaftlichen Nutzflächen im weiteren Umfeld aufhören. Nur wenn genug fruchtbare Böden vorhanden sind, können Landwirte den städtischen Raum ausreichend versorgen und so ihre wirtschaftliche Zukunft absichern, glaubt Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung. Weinberger, der
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Tourismusforum Villach diskutiert „Wert der Heimat“

Österreich profitiert touristisch von Bergen und Seen und einer Kultur der Gastfreundschaft, die über Jahrzehnte gut gepflegt und weiterentwickelt wurde. Doch immer mehr Betroffene sorgen sich über Ausverkauf und Überfremdung im eigenen Land. Wie Land und Leute für neue Konzepte gewonnen und das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit den eigenen Ressourcen geschärft werden können,
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Neue Technologien retten ländlichen Raum

Digitalisierung und Automatisierung bieten die Chance, ländliche Regionen vor Abwanderung, Ausdünnung und Braindrain zu bewahren. Vor allem Handwerk und Landwirtschaft könnten durch neue Technologien profitieren. Doch das ist nur mit einer ausgeprägten digitalen Infrastruktur möglich. Zu diesem Schluss kommt Zukunftsforscherin, Technologie- und Innovationsexpertin Petra Schaper-Rinkel vom Austrian Institute of Technology, die im Rahmen der Europäischen
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Schutz von Böden und Naturraum wird wichtiger

Wenn es um das Überleben der Menschheit geht, wird die Sicherung von Naturraum und Böden immer vordringlicher. Dazu muss sich das heutige Wirtschaftssystem vom ungebremsten Wettbewerbs- und Wachstumsdenken lösen und gänzlich neu definieren. Wirtschaftswachstum nur um des Wachstums willen sei unsinnig. Ausgangspunkt muss die Frage sein: Was brauchen wir und wie können wir es so
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Tourismus braucht Heimat-Klischees

Der österreichische Tourismus braucht Klischees wie Wiener Schnitzel, Dirndl, Schuhplattler und Lippizaner. Gängige Bilder von Heimat sind eine „gut funktionierende Währung“ in der Bewerbung von Gästen. Es ist allerdings wichtig, dass diese Bilder auch der Realität entsprechen. Denn im Tourismus sind Klischees auch Versprechen, sagt die Tiroler Volkskundlerin und Buchautorin Elsbeth Wallnöfer, die beim Tourismusforum
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Görner: Briten verstehen Europa nicht

Der deutsch-britische Literaturwissenschafter Rüdiger Görner, einer der Stargäste der diesjährigen Europäischen Toleranzgespräche in Fresach, wird für das schwierige Verhältnis der Briten zum Europäischen Kontinent und insbesondere zur EU referieren. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur pressetext ließ der sympathische Literaturkenner durchblicken, woran es hapert. „Großbritannien versteht die Europäische Union und ihre Vorzüge nicht. Da sich das
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Hans-Jürgen Jakobs am 7. Juni in Fresach

Der bekannte deutsche Wirtschaftsjournalist Hans-Jürgen Jakobs, Bestseller-Autor von „Wem gehört die Welt: Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus“, wird am Freitag 7. Juni bei den Europäischen Toleranzgesprächen in Fresach über die Risiken des Ausverkaufs von Grund und Boden, Wirtschaft und Industrie sprechen. Denn geht es nach den Reichen und Mächtigen dieser Welt, sei Europa ein lohnendes
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Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker eröffnet Toleranzgespräche 2020

Der Umweltwissenschafter, Politiker und Club of Rome Ehrenpräsident Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker wird die Europäischen Toleranzgespräche 2020 zum Thema „Exodus – Auszug aus dem Vertrauten“ am 28. Mai im Kärntner Bergdorf Fresach eröffnen. Der langjährige Abgeordnete zum Deutschen Bundestag, Kirchenrat und leitende Funktionär der Vereinten Nationen zählt zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Energie-
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Toleranz international: Von Siena, London und Plovdiv nach Fresach

In der Klagenfurt Riedergarten-Villa hat das Organisationsteam des Denk.Raum.Fresach gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern am Dienstag 22. Jänner das Programm der Europäischen Toleranzgespräche 2019 vorgestellt. Mit am Podium waren der Villacher Stadtrat Harald Sobe, Kuratoriumspräsident Hannes Swoboda, Psychotherapeutin Margarethe Prinz-Büchl, Superintendent Manfred Sauer und PEN-Vizepräsident Harald Kollegger. In der Vorschau wurde unter anderem festgestellt, dass die
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Vom Wort zur Tat: Denk.Raum.Fresach hält Klausur in Klagenfurt

In der denkwürdigen Riedergarten-Villa in Klagenfurt, derzeit Gastgeber des Büros „For Forest“, hielt der Denk.Raum.Fresach am 22. Jänner 2019 eine Klausur ab, um die Programm-Leitlinien für die nächsten drei Jahre bis 2022 abzustecken. Dabei zeigte sich, dass sich das Team noch stärker als bisher „Vom Wort zur Tat“ schreiten will. Konkret wurden so etwa Schritte
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Toleranzgespräche 2019: Europäische Wurzeln auf dem Prüfstand

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Club Carinthia in der Oberbank Wien hat der Denk.Raum.Fresach (DRF) Dienstag abend das Programm der 5. Europäischen Toleranzgespräche 2019 vorgestellt, die heuer vom 5. bis 8. Juni stattfinden. DRF-Obmann Manfred Sauer sprach von einem „großen Ereignis“ vor Pfingsten und dankte allen Partnern und Sponsoren für die Unterstützung. „Heimat Fremde Erde
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Weltfrieden wird jetzt in Kärnten gespielt

Auf Initiative des Denk.Raum.Fresach wird das „World Peace Game“, eine spielerische Anleitung zur realistischen Lösung von globalen Konflikten, in diesem Jahr auch in Kärnten realisiert. Die Montessorischule de la Tour in Treffen bei Villach nimmt mit zwei Klassen und insgesamt 34 SchülerInnen teil. Die Ergebnisse sollen im Rahmen der Europäischen Toleranzgespräche am 17. Mai in
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Menschenrechtspreis für Toleranzgespräche

Ein Festtag für die Organisatoren der Europäischen Toleranzgespräche. Der Kärntner Menschenrechtspreis 2017 wurde am 9. Dezember an den „Denk.Raum.Fresach“ für seine Bemühungen um Toleranz und Menschlichkeit vergeben. Der DRF wurde aus 17 Einreichungen ausgewählt, gemeinsam mit dem gesamten DRF-Vorstand nahm Vereinsobmann Superintendent Manfred Sauer die Auszeichnung im Spiegelsaal der Landesregierung entgegen. LPD-Aussendung. Am Festakt nahmen
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Kulturminister Drozda signiert Freiheits-Charta

Kanzleramtsminister Thomas Drozda, Freund und Förderer der Europäischen Toleranzgespräche, hat im Beisein von Präsident Hannes Swoboda und Denk.Raum.Fresach-Vorstandsmitglied Peter Nageler die Fresacher Freiheits-Charta unterzeichnet. Für Drozda ist die im Juni verabschiedete Erklärung eine große Chance, den Freiheitsbegriff und die staatsbürgerlichen Freiheiten auf eine neue Verständnisbasis zu stellen. Drozda ist seit 2016 Bundesminister für Kunst und
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Heinz Fischer unterzeichnet Freiheits-Charta

Alt-Bundespräsident Heinz Fischer hat am 3. Juli 2017 in Wien die Fresacher Freiheits-Charta unterzeichnet. Bei einem Gespräch mit dem Präsidenten der Europäischen Toleranzgespräche, Hannes Swoboda, unterstrich Fischer die Bedeutung der Freiheit des Einzelnen und der Gesellschaft für Demokratie und Frieden. Nur wer frei sei von staatlicher Bevormundung, Unterdrückung und Abhängigkeit, könne Positives zur Entwicklung einer
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Bürgerdialog erarbeitet Fresacher Freiheits-Charta

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Europäischen Toleranzgespräche 2017 im Kärntner Bergdorf Fresach haben eine Freiheitserklärung erarbeitet, die in den nächsten Wochen der Landesregierung in Klagenfurt, Vertretern der Bundesregierung in Wien und später dem Europäischen Parlament in Brüssel vorgelegt werden soll. Die „Fresacher Freiheits Charta“ entstand durch intensive Gespräche in gemischten Kleingruppen. Insgesamt 80 Personen aus
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Was Poetry Slammer mit Freiheit machen

Der schon traditionelle „Young Poetry Slam“ von Fresach stand 2017 ganz unter dem Motto „Freiheit. Für wen und wofür“. Der Dichterstreit wurde heuer von einem Stargast aus Deutschland eingeläutet. Daniel Wagner aus Heidelberg lieferte gleich zu Beginn – und außer Konkurrenz – eine Parodie auf die PEGIDA-Bewegung. Mit seiner „Käsida“-Tirade rief Wagner die „Käsefaschisten gegen
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Bildung als Garant für Freiheit

Peter Heintel, viele Jahre lang Professor und Gruppendynamiker an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, sprach in Fresach über die Für und Wider der Freiheit. Die Freiheit habe sich im Laufe der Jahrhunderte aus Abhängigkeiten heraus entwickelt. Sie sei deshalb mit positiven Gefühlen verbunden und werde als Instrument der Selbstermächtigung angesehen. In autoritären Systemen und Diktaturen wird sie
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Kreative Köpfe sind dort, wo die Freiheit am größten ist

Die Europäer werden im globalen Dorf nur dann bestehen, wenn sie sich auf ihre Stärken konzentrieren, nationale Egoismen zurückstellen und die Digitalisierung als Chance begreifen. Freihandel, freie Märkte und freies Unternehmertum seien die Haupttreiber des Wohlstands. Sie könnten in der immer stärker vernetzten Welt nur durch MEHR statt weniger Freiheit sichergestellt und ausgebaut werden. Protektionistischen
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Ottomeyer kritisiert Trend zur Ich-AG

Der streitbare Psychoanalytiker Prof. Klaus Ottomeyer warnte in seinem Beitrag bei den Europäischen Toleranzgesprächen 2017 davor, das ganze Leben von der Logik des „Homo Oeconomicus“ bestimmen zu lassen. Er kritisierte, dass Tauschwerte wie Geld oder Gold und deren Akkumulierung heute die wichtigsten Werten in unserer Gesellschaft sind, während Lebenswerte wie Menschenrechte oder Nachhaltigkeit mit einer
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PEN feiert lange Nacht der Literatur

Im Rahmen der Europäischen Toleranzgespräche 2017 feierte der PEN-Club Austria den 70. Jahrestag seiner Wiedererrichtung mit einer Lesung und einer langen Nacht der Literatur im Kärntner Bergdorf Fresach. PEN-Präsident Helmuth A. Niederle und Vize-Präsident Kurt F. Svatek forderten aus diesem Anlass die Vergabe von 20 Nansen-Pässen jährlich für verfolgte Autorinnen und Autoren aus aller Welt.
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Demokratie „light“ als Folge gebrochener Versprechen

Jahrzehntelang uneingelöste Versprechen der demokratischen Kräfte haben dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen unverstanden fühlen. Der Erfolgslauf autoritärer und illiberaler Politik in Europa ist daher nicht allein auf propagandistische Stimmungsmache zurückzuführen. In Fresach analysierten Experten das Konzept rechtspopulistischer Politik, sich als Schutzpatron vor dem neoliberalen Globalismus zu positionieren. Kritik wurde daran geübt, dass es bis
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Denkraum der Freiheit, Lebensraum der Gnade

„Freiheit kann es in einem Land nur dann geben, wenn es auch ein Paradies für Ketzer ist.“ Mit diesem bemerkenswerten Satz eröffnete der evangelische Bischof Michael Bünker die Europäischen Toleranzgespräche 2017, die unter anderem auch das 500-jährige Jubiläum der Reformation behandelten. Allerdings habe die Freiheit zu Luthers Zeiten eine ganz andere Bedeutung gehabt und würde
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Toleranzgespräche als Bereicherung für Kärnten

Die Spitzen der Kärntner Landesregierung und der Kirchen haben die Europäischen Toleranzgespräche bei einem Empfang in Villach als „außerordentliches Ereignis für das Österreich und Europa“ gewürdigt. „Die Toleranzgespräche sind eine großartige Bereicherung des Landes“, lobte Landeshauptmann Peter Kaiser. Von Fresach würden viele wichtige Impulse ausgehen. Villachs Bürgermeister Günther Albel sprach von „einem starken Zeichen, das
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Barazon: Politische Bildung dringender denn je

Die Freiheit wird derzeit an allen Ecken und Enden der Welt tagtäglich infrage gestellt, nicht nur in entlegenen Ländern, sondern mitten in Europa, wie die jüngsten Entwicklungen in Polen und Ungarn zeigen. Dringender denn je brauchen wir daher Politische Bildung als verpflichtendes Unterrichtsfach zur Festigung des demokratischen Bewusstseins. Das sagte der streitbare Chefredakteur Ronald Barazon
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Claus Reitans Filmkritik zur Filmpremiere „Dil Leyla“

So sehen Schicksale von Menschen aus, die mit Krieg konfrontiert werden. Leyla Imret verliess als vierjähriges Mädchen ihre türkische Heimatstadt Cizre, nachdem ihr Vater unter Verdacht für die kurdische PKK tätig zu sein erschossen worden war. Zwanzig Jahre später kehrt sie aus Deutschland zurück und wird 2014 mit überwältigender Mehrheit zur Bürgermeisterin gewählt. Leyla engagiert
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Unternehmerinnentag am 2. Juni in Fresach

Die „Freiheit als Innovationstreiber für die Wirtschaft“ ist Thema der Europäischen Toleranzgespräche am 2. Juni. Im Rahmen des Unternehmerinnentages kommen u.a. Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner, Infineon-Chefin Sabine Herlitschka, die Demografin Elisabeth Gruber und die als „Waxing-Lady“ bekannt gewordene Beauty-Unternehmerin Katja Wagner zu Wort. Tickets sind noch zu haben. Eröffnet wird der Diskussionsreigen mit einem Gespräch über
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Vorpremiere zu „Ich, Zarah“ am 31. Mai in Villach

Sie war eine Ikone, Opportunistin und Mitläuferin. Wenige Künstlerinnen waren derart zwiespältig wie die schwedische NS-Filmschauspielerin Zarah Leander. Mit dem Theaterstück „Ich, Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva“, eine Produktion der neuebuehnevillach http://neuebuehnevillach.at , wirft der österreichische Autor Franzobel einen kritischen Blick auf ihre brüchige Biografie und fragt nach Schuld, Verantwortung und Selbstzweifeln.
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