Posts byWilfried Seywald

Gute Führung braucht Menschenkenntnis

„Menschen und Ereignisse positiv beeinflussen“: Darum geht es bei Leadership, erklärte der Unternehmensberater und Business-Coach Peter Baumgartner bei der abschließenden Diskussionsrunde über „Leadership und Fairness in Zeiten der Krise“. Während gutes Management in früheren Zeiten aus „Delegieren“ bestand, ist Führent heute eine hochkomplexe Tätigkeit, betonte Burnout-Beraterin Evelyne Hubert-Reitan beim Wirtschaftsforum der Toleranzgespräche. Um Globalisierung, Verdichtung,
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Roger de Weck: Rechtsruck muss ein Ende haben

Für den bekannten Publizisten und Demokratie-Verfechter Roger de Weck ist die Zeit der rechten Populisten zu Ende. Doch um die Demokratie zu stärken, muss sie dringend modernisiert werden, so der ehemalige „Die Zeit“-Herausgeber und Chef des Schweizer Fernsehens bei einem spannenden Podiumsgespräch in Fresach. Er sei optimistisch, dass sich die Politik wieder von den Fesseln
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Nestlé-Chef plädiert für lebenslanges Lernen

„Das Wichtigste in der Ausbildung ist Lernen lernen“, sagte Peter Brabeck-Letmathe, Präsident Emeritus des Verwaltungsrates bei Nestlé auf dem Wirtschaftsforum der Europäischen Toleranzgespräche in Fresach. Die richtige Einstellung und der eiserne Wille, täglich dazuzulernen, seien letztlich wichtiger für die Karriereaussichten und den sozialen Aufstieg als ein toller Uni-Abschluss. In seiner aktiven Zeit bei Nestlé habe
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Globalisierungskompass in Fresach vorgestellt

Für die Arbeiterkammer Österreich hat die Corona-Pandemie die Grenzen der globalisierten Welt aufgezeigt. Mit Lockdowns, der Einschränkung der Bewegungsfreiheit und neuen Grenzkontrollen mitten in Europa wurden plötzlich Produktionswege unterbrochen und Just-in-Time-Lieferungen verunmöglicht. Medikamente und Schutzmasken wie Handschuhe fehlten, weil deren Produktion längst nach Asien abgewandert ist. „Was wir jetzt brauchen, ist eine andere, neue Globalisierung“,
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Mensch kommt seiner Verantwortung nicht nach

Der Mensch hat Verantwortung für die Welt: Das lässt sich aus Bibel, Tora und Koran gleichermaßen ableiten. Darüber waren sich Vertreter der großen Religionsgemeinschaften beim Gespräch „Schöne Welt, hässliche Realität“ im Rahmen der Europäischen Toleranzgesprächen 2021 einig. Viele Probleme unserer Zeit würden damit zusammenhängen, dass der Mensch dieser Verantwortung nicht nachkommt, sondern zu eigennützig denkt
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Heinz Nußbaumer Toleranzpreisträger 2021

Der Journalist, Buchautor und Herausgeber der Wochenzeitung „Die Furche“, Heinz Nußbaumer (77), wurde am Donnerstagabend in Fresach mit dem Europäischen Toleranzpreis 2021 für Demokratie und Menschenrechte des Österreichischen PEN-Club und der Stadt Villach ausgezeichnet. Nußbaumer sei Brückenbauer und „Pilger im Meer aufgeregter Stimmen“, so die Begründung der Jury.  Nußbaumer zählt zu den profiliertesten Außenpolitik-Journalisten des
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EU überlebt nur durch Weiterentwicklung

Während der Pandemie hat sich die Europäische Union zwar recht gut bewährt. Damit das gesamteuropäische Projekt jedoch wirklich Zukunft hat, braucht es den Willen zur Veränderung, so das Resümé des Podiumsgesprächs „Neue Globalisierung, alte Nationalismen“ zum Auftakt der Europäischen Toleranzgespräche am Donnerstag in Fresach. Ziel sei es jedenfalls, „Rechtsgleichheit für alle“ zu schaffen. Mit zunehmenden
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Seyran Ateş fordert „absolute Gleichberechtigung“

Die Gründerin der ersten liberalen Moschee und Frauenrechtlerin Seyran Ateş hat zur Eröffnung der Europäischen Toleranzgespräche in Kärnten „absolute Gleichberechtigung“ gefordert. „Gleichberechtigung ohne Rollentausch und auf Augenhöhe für alle Menschen: Dieses Ziel sollte uns alle antreiben, um endlich eine faire Gesellschaft zu erreichen“, sagte die bekannte Rechtsanwältin und Feministin aus Berlin am Donnerstag in Fresach.
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Ethik im Tourismus „alternativlos“

Ethisches und nachhaltiges Wirtschaften im Tourismus ist alternativlos, davon sind Touristiker der jüngeren Generation überzeugt. Gemeinwohlökonomie könnte vermehrt an die Stelle von Profitmaximierung treten. Das braucht zwar Zeit und Geduld, lohnt sich am Ende jedoch für alle, erklärte die Destinationsexpertin Kerstin Dohnal am Mittwoch beim Internationalen Tourismusforum Villach. Die Geschäftsführerin des Instituts für verantwortungsvollen Tourismus
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Fairness: Der beste Weg zum Erfolg

Egal ob im eigenen Umfeld, in der Politik, in der Wirtschaft oder im Sport – Fairness ist ein wichtiges Grundprinzip für das gesellschaftliche Zusammenleben und der beste Weg zum Erfolg. So lautete das Fazit der Eröffnungsdiskussion im Jugendforum der 7. Europäischen Toleranzgespräche, das am Mittwoch 19. Mai online Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten versammelte. Fairness ist
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Fresach räumt „Pandemie-Schutt“ weg

Toleranz in Zeiten der Pandemie – da ist Fairness und Leadership gefragt. Gerade wenn es politisch oder wirtschaftlich nicht rund läuft, zeigt sich der wahre Charakter von Menschen und Systemen. Wie und warum wir die voranschreitende Globalisierung daher neu definieren müssen, diskutieren Expert*innen bei den 7. Europäischen Toleranzgesprächen, die morgen, am Mittwoch, den 19. Mai,
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Valentin Wedl’s Thesen zu einer fairen Gobalisierung

Im Vorfeld der Europäischen Toleranzgespräche 2021 im Kärntner Bergdorf Fresach hat der Globalisierungsexperte der Arbeiterkammer Wien, Valentin Wedl, eine politische Diskussion darüber angeregt, die Globalisierung neu zu denken und neu zu gestalten, damit sie nicht nur Vorteile für die großen Konzerne und Exportmärkte bringt, sondern „fair für alle“ wird. „Wir sollten uns mehr mit dem
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Toleranzgespräche im Hybrid-Modus

Die 7. Europäischen Toleranzgespräche zum Thema „FAIRNESS – Die neue Globalisierung“ finden in diesem Jahr wie geplant vom 19. bis 22. Mai 2021 statt. „Der erste Tag in Villach wird allerdings nur online stattfinden können, da die Fachhochschule Kärnten nach wie vor im Distance Learning-Betrieb steht.“ Das teilte der Kärntner Superintendent und Obmann des Veranstalters
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15. April: Zukunft im Digitalen Dorf

Der Zukunftsdenker, Digital-Aktivist und Globalisierungsphilosoph Franz Nahrada geht im nächsten Online-Talk der Europäischen Toleranzgespräche der Frage nach, welche Auswirkungen die jüngsten Entwicklungen mit Covid-19 für ländliche Regionen haben wird und wie die digitale Transformation im Sinne einer neuen Fairness besser genutzt werden könnte. Die Online-Diskussion findet am 15. April ab 18.00 Uhr statt. Titel: Zukunft
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Mit Künstlicher Intelligenz zu mehr Fairness

Im Online-Talk sagte Zukunftsdenker Max Thinius, dass Bürger und Gesellschaft mit Künstlicher Intelligenz wieder zu mehr Fairness finden können. Die Digitalisierung werde zu einer neuen Globalisierung führen, wir werden das industrielle Zeitalter und die Entfremdung von unseren Produktionsmitteln hinter uns lassen, indem wir anders, digital und vernetzt denken. Mehr im redaktionellen Beitrag von pressetext.
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Programmvorstellung bei Landeshauptmann Kaiser

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser präsentierte am 25. Februar in Klagenfurt gemeinsam mit Villachs Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, Superintendent Manfred Sauer und Kuratoriumspräsident Hannes Swoboda, Programm und Ziele der Europäischen Toleranzgespräche 2021. „Die Pandemie hat viele Veränderungen mit sich gebracht – eine der wichtigsten Veränderungen ist die Art der Begegnung“, waren sich die Redner einig. Erstmals
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Wollmert: Fairness zahlt sich aus

„So wie im Sport sollten wir es auch im täglichen Leben halten. Fairness und Respekt zahlen sich am Ende immer aus“, appellierte der mehrfache Tischtennis-Weltmeister und Paralympics-Sieger Jochen Wollmert Mittwoch abend bei einer Online-Diskussion anlässlich der Programmvorstellung der Europäischen Toleranzgespräche 2021. Das Thema der Gespräche vom 19. Mai bis zum 22. Mai lautet „Fairness –
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Paralympics-Sieger Jochen Wollmert im Online-Talk

Jochen Wollmert ist mehrfacher Tischtennis-Weltmeister und Paralympics-Sieger, deutscher Paralympics-Sportler des Jahrzehnts und erster deutscher Tischtennisspieler in der „Hall of Fame“ des Weltverbandes. Am Aschermittwoch ist er ab 18.00 Uhr zu Gast im Toleranzforum Live-Stream zum Thema Fairness in Sport und Gesellschaft. Die Veranstaltung ist auf YouTube und Facebook zugänglich und beginnt um 18 Uhr. https://www.facebook.com/events/1116252805454528
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Club Carinthia lädt zur Programmvorschau auf 2021

Fairness und Toleranz in Zeiten der Pandemie sind die Stichworte, mit denen die Organisatoren der Europäischen Toleranzgespräche ins Jahr 2021 gehen. Die Folgen der Pandemie reichen weit über die körperliche Unversehrtheit und Gesundheit hinaus und betreffen Wirtschaft, Kultur und Sport gleichermaßen. Was ist jetzt zu tun, damit unser gesellschaftliches Gefüge weiterhin funktioniert? Die Europäischen Toleranzgspräche
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Gastbeitrag: Corona und die Globalisierung

Im vergangenen Herbst veröffentlichte das österreichische Gallup-Institut eine Umfrage, derzufolge die Corona-Krise zu einer deutlichen Werteverschiebung geführt hat. Leistbares Wohnen, Beschäftigung und Gesundheit sind demnach jene Themen, die mit Covid-19 am stärksten an Bedeutung gewonnen haben, gefolgt von Regionalität und Nachhaltigkeit in Produktion und Lebensweise. Ist die Globalisierung damit überwunden? Ausgerechnet ein Virus hat Globalisierungskritikern,
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Roger de Weck kommt nach Fresach

Bruno-Kreisky-Preisträger Roger de Weck hat zugesagt, zum Europaforum der Europäischen Toleranzgespräche am 20. Mai 2021 nach Fresach zu kommen, um über sein vielfach ausgezeichnetes Buch „Die Kraft der Demokratie. Eine Antwort auf die autoritären Reaktionäre“ (Suhrkamp) zu sprechen. Darin formuliert der bekannte Schweizer Autor und Ehrendoktor der Universitäten Freiburg und Luzern zwölf Ideen, um die
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Seyran Ateş fordert „absolute Gleichberechtigung“

Die bekannte türkisch-deutsche Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş hat die Europäischen Toleranzgespräche 2021 im Kärntner Bergdorf Fresach mit einer fulminanten und emotionalen Rede eröffnet. Sie forderte „absolute Gleichberechtigung ohne Rollentausch und auf Augenhöhe für alle Menschen: Dieses Ziel sollte uns alle antreiben, um endlich eine faire Gesellschaft zu erreichen“. Ungleichbehandlung führe immer zu Diskriminierung und
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Nachlese zur Utopie des Reisens

Eine Session im Rahmen des Tourismusforums am 27. Mai war der „Utopie des Reisens“ gewidmet. Unsere Autorin und Referentin Ingrid Thurner, vor Pfingsten aus Gesundheitsgründen verhindert, hat ihren Beitrag nun nachgeliefert. Sie stellt die Frage, ob Reisen unter dem Regime von Corona funktionieren kann. Und ob man den Rückzug aus der Weite hinein in eine
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Charakterschwäche lässt Manager scheitern

„Wenn Manager scheitern, liegt das oft an grundlegenden Charaktereigenschaften. Diese Personen versagen als Führungskräfte, weil sie Mitarbeiter ungenügend einbinden, kein positives Arbeitsklima schaffen und viele Dinge somit falsch analysieren und interpretieren.“ Mit dieser Einschätzung sorgte Herbert Unterköfler, Managing Director bei Korn Ferry, beim Abschlusspanel des Wirtschaftsforums der Europäischen Toleranzgespräche in Fresach für eine rege Diskussion.
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Historisch – Toleranzgespräche 2020 betreten Neuland

Neuland und Experiment zugleich – die 6. Europäischen Toleranzgespräche 2020 in Kärnten waren ein Meilenstein für Organisation, Mitwirkende und Publikum. Das dreitägige Dialogforum wurde von weit über 3.000 Besuchern im Netz frequentiert, nachdem das Museum vor Ort nur eingeschränkt zugänglich war. Alle Sessions und Podiumsrunden sind auf Youtube und auf der Webseite abrufbar. Für die
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EU versus Corona: „Schulden sind alternativlos“

Europa muss die Bewältigung der Corona-Krise dazu nutzen, sein Wirtschaftssystem zu reformieren. Dabei ist Gerechtigkeit das Gebot der Stunde, speziell im Steuersystem. Auch in der Landwirtschaft ist faire Verteilung angesagt, genauso wie Innovation und Kreativität. So übersteht Europa nicht nur die Krise, sondern geht vielmehr gestärkt aus ihr hervor. Zu diesem Fazit kam das Wirtschaftsforum
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Wirtschaftsforum: Business-Trips sind out

Mehr wirklich nachhaltiges Agieren im Business-Leben und wohl auch etwas Verzicht: Nur so lässt sich das Klima auch nach der Coronoa-Krise retten, wie die Podiumsdiskussion „Raus aus der Komfortzone“ im Rahmen der Europäischen Toleranzgespräche 2020 am Freitagvormittag gezeigt hat. Etwas zurücknehmen sollte sich demnach auch der überbürokratische Staat, um potenziell guten Ideen mehr Raum zu
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Erna Pfeiffer Toleranzpreisträgerin 2020

Die Lateinamerika-Spezialistin Erna Pfeiffer (67) wurde am Donnerstagabend in Fresach mit dem Europäischen Toleranzpreis 2020 für Demokratie und Menschenrechte des Österreichischen PEN-Club und der Stadt Villach ausgezeichnet. In ihren Texten und Übersetzungen schafft es die Autorin, scheinbar unüberwindbare Sprachbarrieren zu durchbrechen, damit ein Dialog entstehen kann, so die Begründung der Jury. Der Preis wurde von
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Politik und Kirche müssen Menschen Sinn geben

Politik und Kirche sollten Menschen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen und Antworten auf die Frage nach dem Sinn geben können. Die Kirche muss dabei ihre starren Strukturen abwerfen, die Politik ihren Egoismen und nationalen Alleingängen entkommen. Das war der Grundtenor der zwei Nachmittagspanels bei den Europäischen Toleranzgesprächen am Donnerstag in Fresach. „Kirche kann Sinn
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Eröffnung: Weizsäcker für „Auszug aus der vollen Welt“

Nur eine „neue Aufklärung“ bewahrt die Menschheit vor der Zerstörung der Umwelt und der Vernichtung all ihrer Ressourcen. Mit dieser Message hat der deutsche Umweltforscher und Club-of-Rome-Ehrenpräsident Ernst Ulrich von Weizsäcker das Toleranzforum der Europäischen Toleranzgespräche am Donnerstagvormittag eröffnet. Weizsäcker sprach darin vom Auszug aus der „vollen Welt“, die von Überbevölkerung und unaufhörlichem Wachstum erstickt
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Swoboda warnt vor noch mehr Ungleichheit durch Corona

Zum Auftakt der Europäischen Toleranzgespräche in Fresach warnte der Präsident des Kuratoriums, der frühere Europaabgeordneter Hannes Swoboda, am Donnerstag vor steigender Armut und zunehmender ökologischer Ungleichheit. Wer „ein wenig soziales Gewissen“ zeigt, tut das im eigenen Interesse. Denn die Verringerung der Ungleichheit sei ein Beitrag zu einer friedlicheren Welt mit weniger erzwungener Mobilität. Die ganze
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Corona ebnet Weg aus Massentourismus

Corona ist eine Chance, das Reisen neu zu definieren und in einen planetarischen Zusammenhang zu setzen. Gerade jetzt, wo die Tourismusbranche stillsteht, sei eine Abkehr vom unersättlichen Massentourismus und der Zerstörung der Umwelt möglich. Mit dieser Aussage hat Reisephilosoph Klaus Kufeld die Diskussion zum Tourismusforum der 6. Europäischen Toleranzgespräche eröffnet, an dem über 120 interessierte
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Heinzlmaier: Politik hat Anschluss an die Jugend verloren

„Junge Menschen sind nicht politisch desinteressiert, sondern nur überaus kritisch, was den politisch-institutionellen Apparat betrifft. Dieser hat auf kommunikativer und inhaltlicher Ebene den Anschluss verloren.“ Mit dieser Einschätzung sorgte der Wiener Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier bei den 6. Europäischen Toleranzgesprächen für eine spannende Auftaktdiskussion. Im Online-Chat mit Politikern und Klimaaktivisten ging es dann auch um neue
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Toleranzgespräche ab Mittwoch 9.00 Uhr live

Blackout, Lockdown oder Exodus – egal, mit welchen Begriffen man die aktuelle Corona-Krise umschreibt: Mit den verheerenden Folgen für Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft werden wir noch lange leben müssen. Wie wir damit umgehen und welche Chancen in der Krise stecken, sind Thema der 6. Europäischen Toleranzgespräche, die vom 27. bis 30. Mai 2020 in Villach
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Corona gefährdet Green Deal

Die Corona-Pandemie dürfte Industrie und Wirtschaft schwerer beeinträchtigen als vermutet – mit langfristigen Folgen für Mensch und Umwelt. „Wenn der Stress auf die Wirtschaft zu groß wird, bleibt nicht nur der angestrebte ‚Green Deal‘, sondern die gesamte Gesellschaft auf der Strecke“, warnt Norbert Zimmermann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der SBO http://sbo.at/cms/cms.php , im pressetext-Interview. Zimmermann spricht
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Ein wenig Entschleunigung täte gut

ORF-Report-Moderatorin Susanne Schnabl-Wunderlich hat im Vorfeld der Europäischen Toleranzgespräche 2020 mit Günther Apfalter, Europachef des austro-kanadischen Autozulieferers Magna-Steyr, gesprochen. Welche Lehren er aus der Corona-Krise zieht, warum er unser Verhalten und Streben nach noch mehr Wirtschaftswachstum überdenken will, warum die Politik in der Klimakrise endlich entscheiden muss, Angst ein schlechter Ratgeber ist und jede Krise
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Das Leben ist zu kurz, um negativ zu sein

Bei persönlichen Schicksalsschlägen und Krisen sollte man sich nicht durch Ängste und innere Zweifel unnötig lähmen lassen. Das weiß die Heilpraktikerin und Sportlerin Christina Wechsel auch aus eigener Erfahrung: Sie selbst verlor bei einem Unfall in Australien zwar ein Bein, aber nicht den Lebensmut. Im Rahmen des Jugendforums der Europäischen Toleranzgespräche wird sie am 27.
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Urlaub am Balkon wird Strand nicht ersetzen

Das Coronavirus hat die Reisebranche zum Erliegen gebracht. Urlaub in bisheriger Form wird es bis auf Weiteres nicht mehr geben. Aus Anlass des Tourismusforums Villach im Rahmen der ETG20 sprach pressetext mit Elisabeth Kneissl-Neumayer, Geschäftsführerin des Reiseveranstalters Kneissl Touristik über die Folgen der Pandemie für Tourismusbetriebe, über verändertes Reiseverhalten, Bewältigungsstrategien der Branche und die Bedeutung
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Video zum Tourismusforum Villach am 27. Mai

Nur noch vier Wochen bis zum Start der Toleranzgespräche 2020 mit dem 3. Tourismusforum Villach am 27. Mai (ab 14.00 Uhr). Bitte merken Sie sich den Termin vor. Wir diskutieren über die Utopie (Freiheit) des Reisens und die Natur (Zerstörung) des Menschen mit ausgewählten Wissenschaftern und Touristikern. Die Veranstaltung, urspünglich geplant in der Fachhochschule Kärnten,
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Pandemie zeigt Verwundbarkeit der Gesellschaft

„Die Corona-Pandemie stellt die Verwundbarkeit des Menschen und unserer Gesellschaft auf brutale Weise bloß und verschärft die bestehenden sozialen Gegensätze radikal“, meint der Psychotherapeut und Autor Wolfgang Martin Roth, der bei den Toleranzgesprächen am 28. Mai an der Diskussionsrunde „Auszug aus der Gemeinschaft: Strategien gegen den Egoismus“ teilnehmen wird. Vorab hat er im pressetext-Gespräch die
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Gute Führung ist keine „Kommandowirtschaft“

Nicht die Spitze einer Hierarchie, sondern demokratische Strukturen auf allen Ebenen sind das Geheimnis guter Unternehmensführung. Die Umstellung auf Home Office im Zuge der Corona-Krise hat deutlich gezeigt: „Wir erleben hier das genaue Gegenteil von ‚Kommandowirtschaft‘. Die rasche Umstellung wurde zwar meist ‚von oben‘ initiiert, der Kraftakt der Umsetzung hat aber nur deshalb funktioniert, weil
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Toleranzgespräche 2020 finden online statt

Die Europäischen Toleranzgespräche 2020 finden in diesem Jahr online statt, das gesamte Programm wird wie geplant vom 27. bis 29. Mai – aber virtuell – durchgeführt. „Diese Entscheidung hat das Kuratorium der Toleranzgespräche am Mittwoch nach Ostern bei einer Videositzung getroffen“, teilte der Kärntner Superintendent und Obmann des Veranstalters Denk.Raum.Fresach, Manfred Sauer, mit. „Die Toleranzgespräche
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Coronavirus zeigt Bedeutung des Reisens

Reisen und dabei das Fremde erkunden, das ist für den Menschen unerlässlich. Durch ihre gesamte Geschichte hat die Menschheit den Drang verspürt, sich an neue Orte zu bewegen. Das Coronavirus schiebt dem nun vorerst einen Riegel vor. Dadurch zeigt es die Wichtigkeit des Reisens und zwingt den Tourismus zur Selbstreflexion, erklärt der deutsche Reisephilosoph Klaus
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Genügsamkeit wird wichtiger

Wenn sich etwas ändern soll, muss man dem Naturverbrauch bepreisen, fordert Klimaforscher Ernst Ulrich von Weizsäcker. Wieso er die Nachhaltigkeitsagenda nicht für nachhaltig hält und es kindisch ist, sein Glück nur durch Besitzvolumen zu definieren, darüber spricht der Eröffnungsredner in Fresach in einem Interview mit dem Magazin „Die Wirtschaft“. Die Wirtschaft: Sie waren Präsident des
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Innehalten in der Krise

Wenn nichts mehr geht, bedarf es radikaler Veränderung. Dies gilt heute mehr denn je. Doch allein negative Erfahrungen als Ansporn reichen nicht aus. „Für einen Neustart braucht man auch ein Sinn-Bild, also die Vorstellung einer Möglichkeit, wie es in Zukunft besser sein könnte als heute“, sagt Psychotherapeutin und Viktor-Frankl-Preisträgerin Boglarka Hadinger. Wie Veränderung geht, ist
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Update: Entscheidung über #ETG20 nach Ostern

Liebe ReferentInnen, liebe TeilnehmerInnen, Mitglieder und Gäste, kein Mensch konnte voraus ahnen, wir sehr wir mit unserer Themenwahl in diesem Jahr wieder am Punkt sind. Wir erleben soeben eine Welt, die völlig auf den Kopf gestellt wird. Nichts ist mehr so wie es war, nichts mehr scheint gültig zu sein. Wir erleben einen echten „Exodus“
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Rezepte gegen den „Raubtierkapitalismus“

Kooperatives Wirtschaften statt Raubtierkapitalismus: So lautet die Vision des Leadership-Experten Patrick D. Cowden für das Unternehmen der Zukunft. „Im bestehenden Wirtschaftssystem spielt der Mensch keine Rolle, da nur pure Effizienz zählt. Nur wenn wir mit- und füreinander arbeiten, können wir eine wirklich nachhaltige Welt schaffen“, meint Cowden gegenüber pressetext. Der Bestsellerautor und ehemalige Top-Manager eröffnet
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Programm 2020 in Klagenfurt präsentiert

In Anwesenheit zahlreicher Kooperationpartner wurde das diesjährige Programm der Europäischen Toleranzgespräche am Dienstag, 18. Februar 2020, im Spiegelsaal der Landesregierung in Klagenfurt präsentiert. Programmdirektor Wilfried Seywald sprach von einem sehr ambitionierten und vielfältigen Programm trotz Halbierung des Budgets durch das Auslaufen der LEADER Programmförderung. http://www.fresach.org Landtagspräsident Reinhart Rohr sagte, die Europäischen Toleranzgespräche in Fresach seien
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Wege aus der digitalen Sklaverei

Mit dem biblischen Exodus aus Ägypten verknüpften die Israeliten die Hoffnung auf ein besseres Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand. Auch die digitalisierte Gesellschaft sucht heute Auswege aus der profitgetriebenen Sklaverei – mit Umweltzerstörung, Klimawandel und globalen Migrationsströmen als Folgen. Welche Optionen Europa hat, das werden internationale Experten, Dichter und Denker bei den 6. Europäischen
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Evolution: Klimakrise als Chance begreifen

Der menschgemachte Klimawandel hat eine Krise ausgelöst, der gewaltige Veränderungen zur Folge hat, an der Europa aber auch wachsen, Innovationen schaffen und zu neuen Ufern aufbrechen kann. Doch um die Herausforderungen zu bestehen, muss der alte Kontinent neue Diversität in der Gesellschaft und Kultur zulassen. Das war der Grundtenor der Podiumsdiskussion zur Programmvorstellung der Europäischen
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